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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 15.04.15 , gültig bis Mi. 22.04.15

Pfinziwatz 2015

In der Kinderferienstadt „Pfinziwatz“ können Jungen und Mädchen kommunales Leben nachspielen

Mit einem Besucherfest hat die Kinderferienstadt Pfinziwatz ihre Pforten geschlossen. Das Motto der zum vierten Mal veranstalteten Ferienwoche der besonderen Art für 163 Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse lautete „Pfinziwatz goes green“. Die Großaktion basierte auf dem ehrenamtlichem Engagement von 51 Helfern, davon 32 Jugendlichen, der Unterstützung von 13 Vereinen, der evangelischen Kirche und der politischen Gemeinde Pfinztal sowie der externen Mithilfe von nahezu 50 Sponsoren. Die Zahlen beeindrucken und nötigen Respekt ab, so der Tenor am Schlusstag in der Halle des Turn- und Sportvereins Berghausen, dem Domizil der Ferienstadt. Damit aber nicht genug der positiven Schlagzeilen rund um den Weiterbau der fiktiven Kleinstadt. In der eigens zum Stadtfest herausgegebenen Zeitung wurde auf 24 Seiten das Geschehen der vorangegangenen fünf Tage in Bild und Wort dokumentiert. Fazit: Es hat großen Spaß gemacht. Beim obligatorischen 'Pfinziwatz-Lied' des Ferienkinder-Chors sprang in der voll besetzten Halle der Funke rasch über. Dabei hatten die Großen die Möglichkeit, sich im pulsierenden und geschäftigen Städtchen umzuschauen und zu konsumieren für den guten Zweck. Mit der Pfinziwatz eigenen Währung (Pfinzos) sollten die Kassen gefüllt werden, um den Weiterbau von Pfinziwatz 2016 zu ermöglichen. Die 70 Euro für die versteigerte Installation „Mister Pfinzo“ gehörten dazu. Bei den Organisatoren, an der Spitze die beiden Pfinziwatz-Gründer Bernhard und Susanne Stobitzer galt die Philosophie, die Jugendlichen an das Ehrenamt heranzuführen und den teilnehmenden Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen.

Vieles wurde geboten, es wurden Workshops veranstaltet und es gab die Möglichkeit in Berufe, wie Arzt, Fotograf, Recyclingdesigner, Tierpfleger oder Umweltschützer hinein zu schnuppern, ein Ausflugstag stand auf dem Programm sowie im Kollektiv das Projekt „Tetra Pak-Modell der Gemeinde Pfinztal“. Auf 20 Quadratmetern wurde es gefertigt. In Pfinziwatz zu leben hat Spaß gemacht, fasste die als Bürgermeisterin gewählte Jenny zusammen. Gemeindeoberhaupt Nicola Bodner dokumentierte die Wertigkeit des Amtes ihrer Nachwuchskollegin in einer weiter gewachsenen und gedeihenden jungen Stadt, indem sie ihrer jungen Kollegin die Amtskette umhängte. Ein kleines Musical zum Besten gaben Pfinziwatz-Kinder und die Little Voices, die beim Gemeindefest in Berghausen am 19. April ab 14 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum nochmals zu hören sind.

Die Kinder haben in allen Belangen profitiert, resümierten „geschaffte“ Teamer übereinstimmend. Das Ehepaar Stobitzer vermutete gar, dass sie ob des funktionierenden Miteinanders von Jung und Alt langsam überflüssig werden. Jetzt muss nur noch ein Eltern-Fragebogen „Wir können uns vorstellen, Pfinziwatz zu wiederholen. Was können wir noch besser machen?“, ausgewertet werden und dann geht es bereits wieder an die Planung für das nächste Jahr.

Foto: Privat





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