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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 03.02.15 , gültig bis Mi. 11.02.15

Der Hort an der Schlossgartenschule ist wieder in sein Zuhause zurückgekehrt

Das Hochwasser, das am 1. Juni 2013 das Bildungszentrum in Berghausen verwüstete und einen Millionenschaden verursachte, traf auch den Hort an der Schlossgartenschule. Die Einrichtung im Gebäude der Gartenschule musste ausquartiert werden und fand Unterschlupf in Containern. Die Behelfsunterkünfte auf dem angrenzenden Schulhof vor der Pfinztalhalle sind inzwischen wieder unbewohnt und werden noch diese Woche demontiert und abtransportiert. Der Hort ist wieder in seine generalsanierten Räumlichkeiten eingezogen. Die Freude darüber ist groß bei den 121 Jungen und Mädchen bis zur vierten Klasse aus Berghausen, aber auch den zwölf Mitarbeitern, darunter zwei Praktikantinnen und einen im Bundesfreiwilligendienst. Ein großes Einweihungsfest soll im Frühjahr ausgerichtet werden, teilte die Leiterin Denise Hendl mit. Der Fachbereich Bauen und Planen der Gemeindeverwaltung leitete das Projekt, das sich als umfangreich und zeitintensiv erwies. Die rund 400 Quadratmeter Fläche für den Hort verteilen sich im Untergeschoss der Gartenschule auf neun Räume – in denen das Hochwasser über 1,50 Meter hoch stand. Bei deren Sanierung waren acht Firmen für Gewerke wie Estrich-, Fliesen-, Heizungs-, Maler-, Elektriker-, Schlosser- und Sanitärarbeiten zugange. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 90.000 Euro. Direkt mit dem Gebäudeversicherer wurden die Kosten der Spezialfirma für erforderliche Trockenlegungs-, Reinigungs-, Maler-, Trockenbau-, Verputz-, und Küchenbauarbeiten abgerechnet. Alle Kleinen und Großen im Hort hätten über die 17 Monate hinweg stets über den Hof hinüber zur Baustelle in der Gartenschule geblickt um zu sehen, wie die Arbeiten vorangehen, sagt Denise Hendl. Sie erinnert sich an die vielen Spenden wie Bastelmaterialien und Spielzeug, die der Hort zum Start seines Container-Aufenthalts bekommen hat. Alles Mobiliar und die Inneneinrichtung waren unbrauchbar geworden. Bereits zum Jahresende, den Umzug vor Augen, habe man gemeinsam mit den Kindern begonnen, die Kisten zu packen. Beim Umzug selbst halfen Mitarbeiter des Gemeindebauhofs tatkräftig mit. In den „alten“ frisch renovierten und sanierten Räumen mit neuem Mobiliar fühlt man sich rundum wohl. Und das täglich von 7 bis 17 Uhr. Für jedes Modul der Hortbetreuung ist der Tagesablauf genau getaktet. Beliebt ist die Hofpause nach dem Mittagessen, die bei schlechtem Wetter im sogenannten Frei-Spiel-Zimmer für alle stattfindet. Hier, und darauf sollen beim Einweihungsfest die Besucher aufmerksam gemacht werden, stand das Wasser so hoch wie die an der Wand montierte neue Kleidergarderobe.



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