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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 21.01.15 , gültig bis Mi. 28.01.15

Kunst im Rathaus - „Schönheit fühlen in Acryl“

Manfred Zwars Ausstellung „Schönheit fühlen in Acryl“ zeigt Werke aus den vergangenen drei Jahren

Als Ingenieur für Elektrotechnik interessieren Manfred Zwar technische Dinge. Bei der Malerei offenbart der gebürtige Söllinger, was in seinem Innern lebt. Diese zweite Seite, wie er es nennt, hat sich im Leben des 57-Jährigen regelrecht durchgeschlängelt. Dabei war Malen und Zeichnen von Kindesbeinen an, für ihn Mittel des persönlichen Ausdrucks. Nach einer längeren Pause hat er vor drei Jahren wieder begonnen, sich seinem künstlerischen Hobby zu widmen. Die ins 13. Jahr gehende Reihe „Kunst im Rathaus“ eröffnet Manfred Zwar mit einem Querschnitt seiner Werke der vergangenen drei Jahre unter dem Titel „Schönheit fühlen in Acryl “.

Großes Interesse fand die Vernissage im Foyer des Rathauses, eröffnet von Frau Bürgermeisterin Nicola Bodner, die den Anwesenden die besten Wünsche fürs neue Jahr übermittelte.

Hat Manfred Zwar mit Buntstiften und Wasserfarben einst den Grundstein für sein künstlerisches Schaffen gelegt, fanden später Aquarell, Kreide und Öl Verwendung. Seit geraumer Zeit ist Acryl der Favorit. War es zunächst sein Ziel, die Realität abzubilden, geben inzwischen das Gefühl für Farbe und Form die Richtung vor. Ungeplant experimentieren und geschehen lassen, was passiert und berührt, nennt Manfred Zwar seine Schaffensweise. Damit gelinge es ihm, sich besser kennenzulernen, verrät er.

Mitunter sind Etappen erforderlich, um Stimmigkeit auf der Leinwand zu erzielen, während es bei zündenden Ideen locker von der Hand geht. Bewegtheit, Lebendigkeit und Schönheit sind Kriterien, die Ergebnisse wie „Freudentränen“, „Hüllen“, „Musik im Blut“ oder „Stiller Adler“ ausmachen.

In unterschiedlichsten Formaten, teilweise mehrteilig wie „Vulkane“ als Quartett oder „Schmetterlinge“ im Quintett, wird jeweils ein Farbenspektakel kreiert. Der Betrachter der Bilder ist gefordert, auch weil man sich viel vorstellen kann, beispielsweise bei „Cannot Fly“, einem Bilder-Duo mit einer interessanten Geschichte der frei gewordenen Seele. So deutet Manfred Zwar die spiralartige Form, weist auf harte Farbschichten hin, die nach außen Fleiß und Kraft, aber auch Schutz, Stabilität und nicht zuletzt zarte Bande suggerieren sollen.

Was aktuell bei Manfred Zwar im Atelier entsteht, ist mehr das Werk von Fingern, Händen und Spachteln, als von Pinseln. In seine Malereien hinein legt der Künstler auch persönliche Wünsche, etwa die Krone eines Königs oder das Emblem von Superman.

Die Ausstellung ist bis 27. Februar, während der Öffnungszeiten des Rathauses, Hauptstraße 70 in Söllingen, zu sehen.





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