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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 07.01.15 , gültig bis Mi. 14.01.15

Carl Orffs „Weinachtsgeschichte“ als Krippenspiel in der Martinskirche Berghausen

An Heiligabend rücken Krippen und Krippenspiele traditionell in den Gottesdiensten in den Mittelpunkt. Zu den Krippenspielen, die jeder kennt und somit der Volkskunst zuzuordnen sind, gehört auch „Die Weihnachtsgeschichte“ von Carl Orff. Beim Team des Kindergottesdiensts der Martinsgemeinde fiel die Wahl auf Carl Orffs Bestseller mit der Musik von Gunild Keetman. Ursprünglich im kraftvollen bayrischen Dialekt geschrieben, wurde im Pfinztaldorf die Fassung in hochdeutscher Sprache eingeübt. Drei Generationen - 65 Mitwirkende, die Jüngsten gerade mal fünf Jahre alt - hatten die Choreografie der szenischen Darstellung binnen fünf Wochen einstudiert. Auch die benötigten Requisiten und Kostüme wurden gemeinsam gefertigt. Der Flötenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde, Klavier und Pauken begleiteten das Geschehen vor dem Altar. Mit Stroh und einem Lagerfeuer wurde dem Charakter des historischen Geschehens im jüdischen Land Rechnung getragen. Mehrere hundert Besucher waren zum Familiengottesdienst gekommen und ließen sich mitnehmen zum Geburtstag Jesu Christi. Wie es damals wohl war, als die Botschaft der Freude verkündet wurde, das erzählte die alte, aber besondere Geschichte. Auf dem Feld bei den Hirten gab es die ersten Eindrücke. Der Engelchor sang das „Gloria in excelsis Deo“, Schafe blökten und eifrig diskutierende Hirten traten auf, die sich schließlich zur Suche in die Stadt Davids aufmachten. Der Marsch, einmal im Kreis im Kirchenschiff, wurde zum Umbau der Kulisse genutzt. Fortan stand der Stall zu Bethlehem, mit der Krippe, Maria, Josef und dem geborenen Heiland im Mittelpunkt. Und die Hirten blieben nicht allein, als sie dem Neugeborenen huldigten. Auch drei Könige aus dem Morgenland, mit Elefant und Kamel, trafen ein, und machten dem Jesus-Kindlein ihre Geschenke. Und die Geschichte ging wie vorhergesagt weiter, nicht, wie es sich die Hirten so rosarot ausmalten. Stattdessen erschienen allüberall Engel, die das Loblied „Ehre sei Gott in der Höhe“ jauchzten und die Zuhörer mit „Hört, der Engel helle Lieder“ einstimmen ließen. Die Besucher im Gotteshaus zollten dem Szenenspiel am Ende großen Applaus.



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