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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 07.01.15 , gültig bis Mi. 14.01.15

Vokale und instrumentale Beiträge beim Adventskonzert auf dem Rokycany-Platz

Es fehlte nur das winterliche Ambiente, aber es blieb wenigstens von oben trocken; sonst war aber alles rundum stimmig beim Adventssingen und –musizieren auf dem Rokycany-Platz. Einst vom Arbeitergesangverein „Eintracht“ initiiert, ist das vorweihnachtliche Adventskonzert zu einem echten Gemeinschaftswerk im Dorf geworden, das gern angenommen wird und sich wachsender Beliebtheit erfreut, wie der Besuch dieses Mal von rund 200 Anwesenden belegte. Beteiligt waren neben der Ortsverwaltung die Kirchengemeinden und die singenden bzw. musizierenden Gruppen, von den Kindern der Grundschule über den Gesang- und den Musikverein Kleinsteinbach bis zum Posaunenchor der Neuapostolischen Kirche, der mit einigen Instrumentalisten des Evangelischen Posaunenchores Berghausen zusammenwirkte.

Ortsvorsteherin Barbara Schaier leitete ein und begrüßte auch im Namen von Bürgermeisterin Nicola Bodner die Anwesenden. Ihr Dank galt allen teilnehmenden Akteuren. Für den erstmals durch seinen Ruhestand nicht mitwirkenden Dekan Paul Gromer erinnerte Pfarrerin Ulrike Würfel an den tieferen Sinn der Adventszeit, aber auch an deren häufiges Erscheinungsbild in der Gesellschaft. „Friede, Freude, Plätzchen backen“ brachte sie in eine Reihe. „Müssen wir diese Begriffe beim Erscheinungsbild der Realität nicht oft in Zweifel ziehen?“ fragte sie. Eilige Besorgungen, Warteschlangen, Gewalt überall auf der Welt, Sorgen um das Weltklima, wachsende Schulden, immer mehr Single-Haushalte und alte Menschen. Die Adventszeit erinnere aber auch an das Kleine, das Unscheinbare, so wie es auch das Plätzchenbacken in der Familie darstellt. Die eigenen Erwartungen sollten man nach unten schrauben und auch mit geringerem zufrieden sein. Pfarrerin Würfel wünschte zum Schluss allen ein frohmachendes Fest.

Die „Eintracht“ unter Leitung von Dirigentin Katja Kautz stimmte mit ihrem gemischten Chor und Heinz Arnold als Solist gesanglich ein. Die Vorfreude auf Weihnachten brachte dann der Schülerchor unter Leitung und Begleitung am Keyboard durch Dorothea Münzenmaier mit „Das Licht einer Kerze“ und „Oh, wie schön ist die Weihnachtszeit!“ zum Ausdruck und wünschte sich beim erfrischend vorgetragenen „Es ist Winter, liebe Leute“, dass sich auch der winterliche Segen bald einstellt. Mit einem Dambedei und Kinderpunsch, gestiftet vom Arbeitergesangverein und einer privaten Spenderin, wurden die kindlichen Anstrengungen belohnt. Mit einer ganzen Reihe der gängigsten Weihnachtslieder stimmten dann die drei Instrumentalistengruppen unter der Leitung von Markus Gerstner, Michael Herzog und Manfred Bucher ein und rundeten das schöne Erlebnis ab. Spätestens beim abschließenden „O du fröhliche“ vereinten sich Vokalisten und Instrumentalisten mit dem Publikum zu einem großen Gesamtchor. Im Anschluss nutzten die Besucher bei wärmenden Getränken und einem Vesper die Gelegenheit zum besinnlichen Gedankenaustausch in der sonst hektischen Vorweihnachtszeit.





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