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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 19.11.14 , gültig bis Mi. 26.11.14

Ökumenisches Bibel-Lese-Projekt

Mit dem ökumenischen 'Bibel-Lese-Projekt“ in der Gemeinde Pfinztal hat man sich viel Arbeit gemacht und viel Freude bereitet. Nach zwei Wochen mit zwölf Leseveranstaltungen in verschiedenen Kirchen und Versammlungsräumen christlicher Gemeinschaften kann ein rundum zufriedenes Fazit gezogen werden. Beim Organisationsteam mit Alfonso Becker, Walter Büschel und Rainer Leiminger und dem mithelfenden Koordinationsausschuss teilt man die Empfindung, eine Grundsteinlegung für ein ökumenisches Miteinander in der Kommune unter dem Dach „40 Jahre Gemeinde Pfinztal“ vollzogen zu haben. Das Konzept „lesen, hören und verzichten auf Diskussionen, stattdessen die alten Worte wirken zu lassen“ ging voll auf. Hierzu haben 70 Frauen und Männer, die sich als Bibelleser zur Verfügung stellten, ihren Beitrag geleistet. Über 700 Zuhörer haben sich von Bibeltexten berühren lassen. Auch machte das große Interesse deutlich, dass Gottes Wort zwar alt aber nicht überholt ist, dass es statt langweilig spannend, hochaktuell und zeitgemäß daherkommt. Bei der Schlussveranstaltung in der Martinskirche in Berghausen standen die Psalmen ab 121 bis 150 auf dem Programm.

Acht Monate der Vorbereitung waren für das Bibel-Lese-Projekt erforderlich, im Juli war das Programm ausgearbeitet. Bürgermeisterin Nicola Bodner übernahm die Schirmherrschaft, gehörte selbst zum Kreis der Vorleser wie auch weitere kommunalpolitische Vertreter, etwa die Ortvorsteher Tilo Reeb (Söllingen), Barbara Schaier (Kleinsteinbach) oder Gebhard Oberle als Ortsvorsteher-Vertreter in Wöschbach.

„Hören, was Gott uns zu sagen hat. Die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens“ galt als Zielsetzung. Das gesamte neue Testament mit den vier Evangelisten Johannes, Lukas, Markus und Matthäus, die Apostelgeschichte, die Paulus-Briefe und die Pastoralbriefe sowie schließlich noch die Offenbarung wurden zum Umfang der Textlesungen.

Das Organisationsteam mit Alfonso Becker, Walter Büschel und Rainer Leiminger wertet das ökumenische Bibel-Lese-Projekt in Zeiten schwindenden Einflusses der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit als sehr guten Erfolg.

Der Schlusssatz von Psalm 150 „Alles was atmet, lobe den Herrn, Haleluja“ steht im Einklang mit dem, was diese 14 Tage bewirkt haben: Das gegenseitige Kennenlernen der beteiligten Gemeinschaften samt einer deutlichen Annäherung im gegenseitigen Austausch. Früher öfter registrierte Abgrenzungen und Vorbehalte haben sich zu gemeinsamen Aktionen gewandelt. Und schließlich haben alle, so der Tenor im christlichen Miteinander, ihre Zeit in den Dienst Gottes gestellt.





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