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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 22.10.14 , gültig bis Mi. 29.10.14

Die Pfinztaler Kunsttage

Wenn in der Gemeinde Pfinztal heimische Künstler mobil machen, mit ihren Ateliers vorübergehend in Büros, Firmen- und Kommunalgebäude sowie in eine Weinstube ausgelagert werden, dann heißt das, dass die „Pfinztaler Kunsttage“ rufen. Mit 14 teilnehmenden Künstlern an sieben Orten machte der Kunstraum Pfinztal wieder auf sich aufmerksam. Galerien sind das Forum für aktuelle Kunst. Pfinztal, bekannt als intensive Produktionsstätte für zeitgenössische Kunst, wird wahrgenommen und hat sich einen Namen gemacht. Ein neuerliches Zeichen der Bestätigung setzten die gerade zu Ende gegangenen Pfinztaler Kunsttage. Für das Gemeindejubiläum „40 Jahre Pfinztal“ war der zweitägige Event ein weiterer Mosaikstein, dem als Besonderheit ein Freiluft-Opening auf dem Leerdam-Platz in Söllingen vorgeschaltet war. Der drei Meter hohe Stamm der im vergangenen Jahr gerodeten Nordmanntanne sollte zur dreidimensionalen Skulptur „Mann mit Kind“ werden. Pavel Miguel, Künstler aus Berghausen, machte sich ans Werk mit vier Motorsägen und unterschiedlichen Schwertlängen von 25 Zentimeter bis zu einem Meter. 40 Minuten dauerte die erste Sägeeinheit und weitere zehn Tage seien erforderlich, bis die Skulptur fertig ist, sagte Pavel den vielen Zuschauern. Es blieb nur wenig Zeit für die ersten Schnitte in den Stamm bis zum pünktlichen Beginn der Pfinztaler Kunsttage, zu deren Bestandteil auch das eigene Atelier in Berghausen gehörte. In der Georgstraße bei Pavel Miguel wurde neben Garten und Hof erstmals die von ihm umgebaute Scheune genutzt, um sein künstlerisches Spektrum als Mix aus Malereien und Skulpturen zu zeigen. In der Buchhandlung LiteraDur in der Berghausener Ortsmitte hatte Dietmar Zankel sein Schaffen mit Blockserien und Kleincollagen mit „Der Ort entscheidet dein Schicksal“ und „...hier....da ...dort...“ überschrieben. Neben den Pfinztaler Künstlern bereichert jedes Jahr ein Gastkünstler die Szenerie. Dieses Mal war es Natascha Brändli aus Kandel in der Pfalz mit Zeichnungen und Plastiken. Ihre Schöpfungen und die Malerei mit Augenzwinkern von Ann-Kathrin Busse, die gemeinsam im Bürgerhaus ausstellten, ergänzten sich. In den Heemken Ateliers im Söllinger Oberdorf erwarteten im Verbund Wolfgang Kopf (Malerei, Grafik und Fotografie), das Künstler-Duo Susanne Berding & Thomas Leder (Fotografie) dazu „FarbLandschaften“ von Irmgard Mühl und Malereien von Claudia Helena Rudlof die Besucher. Wenige Meter weiter zum Ortsausgang hin im Haus Kugele gaben Margit Kugele mit „Frauenbildern' und Marc Reibel mit Plastiken ein eindrucksvolles Stelldichein. In der Weinstube „Vino Nobile' beim Leerdam-Platz zeigte Monika Roser Bilder und Collagen. Schließlich waren am Rathausplatz in der Söllinger Ortsmitte Ursula Hurst-Kiefer aus Wöschbach mit Malereien und Jutta Maier aus Söllingen mit Aquarellkontrasten von zart bis kräftig zu finden.



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