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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Mi. 03.09.14 , gültig bis Mi. 10.09.14

Floßbau an der Pfinz

Die Abenteuerlust von Tom Sawyer und Huckleberry Finn nahmen sich Ferienkinder aus den Gemeinden Pfinztal und Remchingen zum Vorbild. Beim gemeinsamen Projekt „Floßbau an der Pfinz“ eiferten sie ihren Helden aus dem vorletzten Jahrhundert nach, die am Mississippi ihre Abenteuer erlebten. Der Lions-Club Remchingen-Pfinztal als Veranstalter in Zusammenarbeit mit „Vogelmann Adventure“ aus Söllingen setzte den Klassiker in die Tat um. Dort, wo in ihrem noch ursprünglichen Verlauf durch die Gemarkung Pfinztal die Pfinz östlich des Wehrs bei der Schnellermühle, eine Breite von zehn und eine Tiefe von bis zu zwei Metern aufweist, fand der abenteuerliche Nachmittag statt. Doch bevor das Flüsschen befahren werden konnte, wurde der Uferbereich zur Reederei für den Floßbau. Drei Floße für jede der drei Gruppen sollte gebaut werden. Hierfür standen den Teams vier Kunststofftonnen, sechs Balken, acht Bretter, zehn dünne Seile und fünf Spanngurte zur Verfügung. Um den Selbstbau komfortabler zu machen, boten Interaktionen und Teamaufgaben den Anreiz, sich weitere Baumaterialien (Bretter, dünne Seile und Spanngurte) zu verdienen. Mit Feuereifer waren die Zehn- bis Vierzehnjährigen dabei, darunter auch Anna, Anna Maria, David und Max. Mit Rat und Tat standen Jens und Matthias sowie Helfer des Lions-Clubs mit Präsident Herbert Müller und Koordinator Rainer David dem Nachwuchs bei diesem spannenden, kreativen und teambildenden Nachmittag zur Seite. Der Floßbau kam gut voran: Die Balken wurden an den Tonnen befestigt, die Bretter fanden als Deckbelag Verwendung. Große Kraftanstrengungen waren bei den Tüftlern notwendig, um alles fest zu verbinden. Der Stapellauf rückte näher. Zuvor gab Matthias Vogelmann wichtige Sicherheitsinstruktionen, etwa wie das Anlegen von Schwimmwesten. Maximal fünf Personen durften auf ein Floß, für jeden stand ein Paddel zur Verfügung. Die Vorsicht war das oberste Gebot und wenn trotzdem eine Notsituation eintreten sollte, dann musste der Wurfsack zum Einsatz kommen. Die Vorfreude der jungen Floßbauer auf die Fahrt auf der Pfinz war sichtbar groß, endlich ging es auf das Wasser. Die schwankenden Gefährte erwiesen sich als absolut tauglich. Der ruhige Wasserspiegel der Pfinz und das schöne Wetter mit 20 Grad Lufttemperatur taten ein übriges zur guten Stimmung. Die Fahrt ging in Richtung Söllingen, immer in Sichtweite zum Anlegeplatz.



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