Gemeinde Pfinztal · Hauptstr. 70 · D-76327 Pfinztal · Tel. 07240 62-0 · Fax 07240 62-199 · info@pfinztal.de · www.pfinztal.de

A+   Vollversion   Light-Version   Hilfe


Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Mi. 27.08.14 , gültig bis Mi. 03.09.14

Papier schöpfen

Papier schöpfen ist eine uralte Technik und im 21. Jahrhundert eigentlich überholt. Nicht so im Atelier von Christiane Köhl in Berghausen. Die vielseitige Künstlerin hat ihre Philosophie, die eigene Kreativität weiter zu geben, zu ihrem Markenzeichen gemacht. Dabei wird die Abwechslung großgeschrieben. Beim Pfinztaler Ferienprogramm profitiert man davon, im nunmehr 18. Jahr wirkt Christiane Köhl mit.

Sechs unterschiedliche Themen in den Bereichen basteln oder malen hat die 71-Jährige kreiert. Die stete Nachfrage bestätigt sie in ihrem Tun. Die Variante „Papier schöpfen“ fand dabei großes Interesse, zwei Workshops standen auf dem Programm. Tage vorher musste der Papierbrei, genannt Pulpe, angesetzt werden. Die aus Servietten gerissenen Motive aus Fauna und Flora und das Bereitlegen vieler Handtücher gehörten ebenfalls zur Vorbereitung für den 150-minütigen Workshop. Mit dem Schöpfvorgang, ein kleines Rechtecksieb wurde dazu in die Pulpe eingetaucht, begann für Lena, Louis, Marlena, Noemi und Sarah die handwerkliche Arbeit. Auf den nassen Papierbrei im Siebrahmen musste das Motiv gelegt und dann kopfüber auf einem Baumwolltuch aufgelegt und sofort mit einem Schwamm abgedrückt werden. Eine einfache Methode die jedoch Konzentration und Sorgfalt erfordert, ist sich das Schüler-Quintett einig. Ein zweiter Baumwolllappen, über das geschöpfte Papier gelegt, wurde mit einer Holzwalze abgerollt, um möglichst viel Wasser zu entfernen. Ein Dutzend geschöpfte Papiermotive durfte jeder fertigen. Um die natürliche Trocknung zu beschleunigen, damit beim zeitlich begrenzten Workshop ein ansehnliches Ergebnis erzielt wird, waren auch Fön und Bügeleisen im Einsatz. Nach 100 Minuten hatten Holzwalze und Sieb ausgedient. Weiter ging es damit, die bunten Kartons im Kartenformat farblich abgestimmt mit den kleinen Kunstwerken aus getrocknetem und faltenfreiem dekoriertem Papierbrei zu bekleben. Bald fertig waren kleine Kunstwerke als schöne Ergebnisse eines kreativen Tages.





Zurück