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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 09.07.14 , gültig bis Mi. 16.07.14

Johannisfeuer in Wöschbach begeistert Zuschauer

„Jetzt geht es los…“, auf dieses Kommando hatten die Mädchen und Jungen im Lehrgarten des Obst-, Wein- und Gartenbauvereins (OWGV) Wöschbach ungeduldig gewartet. Endlich, um 21.46 Uhr, war es dann so weit. An einem lauen Sommerabend bei 20 Grad Lufttemperatur wurde der Holzstoß mit den Fackeln der Jugendlichen angezündet.

Der alte Brauch des Johannisfeuers wirdin Wöschbach seit 15 Jahren wieder vom Obst-, Wein- und Gartenbauverein gepflegt. Rund um die Feuerstätte gehört ein kleines Fest dazu. Die Kleinen mit den brennenden Fackeln im Kreis um den Holzhaufen, die Großen im Abstand dahinter – so begann die Zeremonie. Schnell begann das Holz zu brennen und die Flammen schlugen hoch in den Nachthimmel.

In Wöschbach steht Johannes der Täufer, der Patron der katholischen Pfarrgemeinde, seit 1999 auch als Pate beim Johannisfeuer des Obst-, Wein- und Gartenbauvereins zur Seite. An dessen Namenstag wurde nach Überlieferung im Wöschbacher Ortsbuch für lange Zeit das Johannisfeuer entzündet, ehe vor 175 Jahren vom zuständigen Ministerium des Innern der Großherzoglich Badischen Regierung die „Abstellung des sogenannten Johannisfeuers in Wöschbach' verfügt wurde. Damit verschwand für 160 Jahre ein Brauch, dessen Wiedereinführung großen Anklang findet.

Im Vorfeld des Johannisfeuers hatte die Wöschbacher Feuerwehr für die erforderliche Brandsicherheitswache über 200 Meter Schlauchleitung vom Straßen-Hydranten bis zum Verteiler in der Nähe der Brandstätte im Gewann „Rohrland“ verlegt. Zudem machte die wochenlange Trockenheit ein vorsorgliches Besprühen der umliegenden Bäume, Felder und Grasflächen wegen großer Brandgefahr notwendig.





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