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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 25.06.14 , gültig bis Mi. 02.07.14

Kirschenernte in Wöschbach

Eine Kirschenanlage gibt es im Pfinztaler Ortsteil Wöschbach schon recht lange. Angelegt wurde sie von der damaligen Gemeinde. An einem der Eckpunkte des Areals, am Weg nach Königsbach, steht ein Wegkreuz aus dem Jahr 1791 und gibt der besonderen Monokultur ein zusätzliches historisches Erkennungsmal.

Jedes Jahr zur Reifezeit steht die sogenannte Kirschenversteigerung auf dem Programm. Der Fachbereich Umwelt und Garten der Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung Wöschbach sind hierfür verantwortlich. Es gilt, den Ertrag von 112 Kirschbäumen an interessierte Kirschpflücker zu bringen. Die kamen in großer Zahl aus Pfinztal und der Umgebung. Die Wöschbacher Pflanzung wartet mit einer beachtlichen Vielfalt von frühen, mittleren und späten Kirschensorten auf. Es sind ausschließlich Süßkirschen in unterschiedlichen Arten der veredelten Formen von Herz- und Knorpelkirschen. Die reifen Früchte zeigen sich hellrot, gelbrot, dunkelbraun, dunkelbraunrot oder schwarzbraun und sind  lecker anzusehen. Der Fruchtbehang ist in diesem Jahr gut, sagt Thomas Seeger, der auch das Jahr über die Anlage pflegt und beispielsweise abgängige Bäume durch Neupflanzungen ersetzt. Der Feldhüter der Gemeinde Pfinztal steht bei der Versteigerung nicht nur Rede und Antwort, sondern er ist zugleich auch Auktionator, während Ines Schrimm, die Leiterin der kommunalen Gärtnergruppe, die Belege schreibt. Zuvor hatte Thomas Seeger jeden Baumstamm mit einer Zahl gekennzeichnet. Dadurch wurde dokumentiert, wer welchen Baum oder auch mehrere ersteigert. Das Mindestgebot lag bei zwei Euro, das Höchstgebot betrug neun Euro. 

Alles unbehandelte Früchte, sagte Seeger, der deutlich machte, dass keinerlei Spritzmittel verwendet wurde.

Ende der zweiten Maihälfte beginnen in der Regel die sieben „Kirschenwochen“. Und wer noch was zum Fruchtfleisch wissen wollte, der erfuhr, dass Herzkirschen weicher und somit deren Schale platzfester ist als die der Knorpelkirschen. Erfahren haben die Anwesenden auch, dass der Kirschbaum eine zu den Rosengewächsen gehörende sortenreiche Steinobstart ist.

Zahlreiche Kirschbäume können zum Selbstpflücken noch erworben werden. Interessierte wenden sich an Feldhüter Thomas Seeger,  Telefon 0178  909 3908.





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