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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 04.06.14 , gültig bis Mi. 11.06.14

Direktorin der Nichtregierungsorganisation „Undugu Society of Kenya“ besuchte Pfinztal

Die Entfernung zwischen Pfinztal und Nairobi, der Hauptstadt von Kenia in Ostafrika, beträgt auf direktem Weg 6.233 Kilometer. Dennoch halten seit 33 Jahren die „Pfinztaler Entwicklungspartnerschaften“ mit der „Undugu Society of Kenya“ (USK) - der Gesellschaft der Brüderlichkeit, enge Beziehungen und begleiten sie auf ihrem Weg. Die seither gewährleistete finanzielle Unterstützung hat sich auf mehrere zehntausend Euro summiert. Der „Undugu Freundeskreis“ in Deutschland, mit seinem Vorsitzenden Christian Schober, koordiniert das Hilfsprojekt auf dem afrikanischen Kontinent. In Europa gibt es mehrere nationale Freundeskreise, die der Nichtregierungsorganisation in Nairobi unter die Arme greifen. Einen Europabesuch nutze jetzt Celina Ogutu, seit drei Jahren geschäftsführende Direktorin von USK, für einen Abstecher nach Pfinztal. Im Bildungszentrum und genau beim Ludwig-Marum-Gymnasium (LMG) liegt auch die bundesdeutsche Keimzelle für die Hilfe zu Gunsten der „Undugu Society of Kenya“. Damals, erinnerte LMG-Konrektor Bernhard Maier, waren Christian Schober Schüler und Konrad Fleig Lehrer am LMG und beide integrierten die 1973 gegründete USK als Adresse für den Erlös aus dem jährlichen „Eine-Welt-Tag“ der Schule. Das ist bis heute so geblieben, machen Konrad Fleig und Schober Schober deutlich. Für Celina Ogutu war der Tag in Berghausen gespickt vom Austausch mit Schülern und Lehrern sowie der Infoveranstaltung in der Aula, bei der Friedbert Theune als Dolmetscher fungierte. Celina Ogutu hatte viel zu berichten von den Anfängen bis hin zu neuen Erkenntnissen und Projekten rund um die Slum-Probleme der Millionenstadt in Kenia. „Die Kinder vom Virus der Straße heilen“ - das war der Auslöser für die „Undugu Society of Kenya“. Anfangs nur in den Elendsvierteln der Hauptstadt und mittlerweile auch in der 327 Kilometer entfernten Hafenstadt Kisumu und in Machakos, einer Stadt 64 Kilometer südöstlich von Nairobi, wirkt die USK. Das Spektrum des Arbeitsfelds, habe sich stetig erweitert, sagte Celina Ogutu. Heute gehören neben der Erziehung und Ausbildung von Straßenkindern auch die Beratung von Schulabgängern, die Förderung der Gemeindeentwicklung, Gesundheitsvorsorge und selbst die Vergabe von Kleinkrediten dazu. Gerade ist man dabei, ein landwirtschaftliches Projekt aufzubauen.

Durch die Heime, Schulen und übrigen Aktivitäten allgemein werden dort jährlich mehr als 1 000 Kinder und Jugendliche erreicht. Zudem werden in den Slums mit den verschiedenen Projekten mehr als 200 Familien von der USK unterstützt. Zwei sich reichende Hände ist das Symbol der Hilfsorganisation. Mit „Helfen Sie anderen, sich selbst zu helfen“ wirbt der Undugu-Freundeskreis e.V. Deutschland, der seinen Sitz in Groß-Gerau hat.





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