Gemeinde Pfinztal · Hauptstr. 70 · D-76327 Pfinztal · Tel. 07240 62-0 · Fax 07240 62-199 · info@pfinztal.de · www.pfinztal.de

A+   Vollversion   Light-Version   Hilfe


Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 04.06.14 , gültig bis Mi. 11.06.14

Pfinztal kann stolz auf seine Chöre sein

Beeindruckendes Chortreffen mit moderner und traditioneller Musik

In ihrem Grußwort umschrieb Bürgermeisterin Nicola Bodner die Bedeutung der Musik als verbindendes Element der Generationen und als Medium, um vielerlei Emotionen auszudrücken. Ihr Dank galt dem Organisationsteam und den Sängerinnen und Sängern für ein „wunderbares Ereignis“, auf das Pfinztal stolz sein könne.

„Es war einfach klasse“, so nicht nur die Worte des Vorsitzenden des gastgebenden Arbeitergesangvereins „Eintracht“ Kleinsteinbach, Gisbert Hagmaier, schon am Ende des ersten Teils des Treffens Pfinztaler Chöre zum 40-jährigen Bestehen der Gemeinde Pfinztal, sondern auch die viel geäußerte und durch begeisterte Applausbekundungen belegte Meinung des hauptsächlich fachkundigen Publikums. Vor zwei Jahren wurde die in Pfinztal bisher einmalige Idee geboren, möglichst viele Pfinztaler Chöre zu einem Treffen zusammenzuführen und fand bei Bürgermeisterin Nicola Bodner, selbst einmal als Chorsängerin engagiert, eine überzeugte Fürsprecherin, berichtete G. Hagmaier. In ihrem Grußwort umschrieb N. Bodner die Bedeutung der Musik als verbindendes Element der Generationen und als Medium, um vielerlei Emotionen auszudrücken. Ihr Dank galt dem Organisationsteam und den Sängerinnen und Sängern für ein „wunderbares Ereignis“, auf das Pfinztal stolz sein könne. Die Chorparade war an zwei Tagen in einen ersten Teil mit Formationen, die sich der modernen Chormusik widmen, und einen zweiten, der traditionellen Chormusik verpflichtet, untergliedert. Beide Stilrichtungen fanden ihre interessierten Befürworter, wie die jeweils vollbesetzte Hagwaldhalle zeigte. Die Aufgliederung bot dazu die Möglichkeit, das breite Spektrum chorischen Wirkens zu demonstrieren. Welche Talente in der Gesamtgemeinde „schlummern“, war in der präsentierten Gesamtheit auch von Insidern kaum erwartet worden, belegte aber, welch wertvolle Arbeit, auch dank engagierter und fachkundiger Dirigenten, geleistet wird. Und alle Generationen waren vertreten. Bei der modernen Musik mit dem Schwerpunkt Pop und Gospels war das jüngere Altersspektrum führend. Jede der sechs auftretenden Formationen mit teils unterschiedlicher Zusammensetzung hatte ihre „eigene Note“ bei ihren insgesamt fast 30 Interpretationen. Leistungsvergleiche standen weniger im Vordergrund, wertvoll aber waren gegenseitige Inspirationen für die zu-künftige Arbeit. Die Gastgeber machten mit ihren „Lucky Voices“ unter Leitung von Katja Kautz einen sehr gelungenen Auftakt. Instrumentale Begleitung, wie von den meisten Chören praktiziert, bereicherte den Auftritt. Die „Modern Voices“ aus Berghausen hatten unter Joachim Jungnickel ihren Höhepunkt im auch von Kindern mitgestalteten Hit. „Die „United Voices“ aus Wöschbach, mit Dirigentin Yasmin Panto und einem hohen Frauenanteil, widmeten sich vor allem Melodien der Beach Boys. Als Gastchor bereicherte dann „Con Musica“ aus Conweiler (Bernd Philippsen) die Pfinztaler Szene. Gospels sind das besondere Markenzeichen des Chores „Cool & Happy“ aus Wöschbach (Arno Laible), eine Formation, die bei ihren Vorträgen gänzlich auf Textvorlagen verzichtet und, ohne die anderen Gruppen abzuwerten, das Highlight des Abends bildete. Dem 13-köpfigen reinen Männerensemble des „Coro Piccanto“ Berghausen (Axel Bohmüller) gelang mit ein klang-reines Stimmenerlebnis, ehe der gemeinsame Auftritt mit „Halleluja“ bei über 100 Sängerinnen und Sängern eine gelungene Abrundung des zwei-stündigen Konzertes bot.

Text: Karlheinz Wenz





Zurück