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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 27.05.14 , gültig bis Mi. 04.06.14

Feuerwehr übte in mobiler Übungsanlage

Im Schnitt 20 Minuten bei durchgängig 250 Grad Celsius, in der Spitze sind es sogar 600 Grad, müssen sich die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Pfinztal und benachbarter Wehren bewähren. Sie trainieren für den Ernstfall in der mobilen Übungsanlage 'Brand', die mit Gas befeuert wird und in den „Steinwiesen“ in Berghausen beim Rettungszentrum stationiert war. Seit zehn Jahren macht die Feuerwehr Pfinztal den sogenannten „Heißeinsatz“ gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 'Atemschutz'. Einmal jährlich wird solches verlangt, sagt der leitende Hauptbrandmeister und Pfinztalkommandant Frank Bauer. Neben einer jährlichen Belastungsübung, die im KIT in Karlsruhe absolviert wird, sollte auch ein realer Brandeinsatz, den man aber nicht gewährleisten kann, im Aufgabenprotokoll eines Atemschutzgeräteträgers stehen. Die Feuerwehr Pfinztal ersetzt diesen und macht stattdessen im jährlichen Wechsel Besuche in der mit Feststoff befeuerten Anlage in Speyer/Rheinland-Pfalz und in der mobilen Anlage. In diesem Jahr beteiligten sich neben den Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehr Pfinztal auch Floriansjünger der Werksfeuerwehr des Fraunhofer Instituts auf dem „Hummelberg“ sowie aus Walzbachtal und Weingarten.

Insgesamt 80 Feuerwehrleute im Alter zwischen 18 und 50 Jahren übten in ihrer Freizeit im Container auf 40 Quadratmeter Fläche. In der Übungsanlage einer Spezialfirma aus Dortmund wird von den beiden Ausbildern Frank Hoffmann und Gerd Kemper per Fernbedienung die Brandsituation individuell an die Leistungsfähigkeit der jeweils aus zwei Mann bestehenden Trupps angepasst. Beide gehören zur Berufsfeuerwehr in Dortmund und geben ihr Wissen rund um den Atemschutz in ihrer Freizeit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr weiter. Rund um die mobile Übungsanlage ist ein Team mit 20 Helfern der vier Pfinztaler Abteilungswehren für verschiedenste Dienste im Einsatz. Auch die Sanitätsbereitschaft des DRK Berghausen ist dabei und betreut die Atemschutzgeräteträger vor und nach dem Heißlufteinsatz jeweils mit einem medizinischen Kurzcheck. Das vom Leiter der Sanitätsbereitschaft Martin Hiller mitgeteilte Ergebnis „gute allgemeine Fitness und Tauglichkeit“ konnte allen Absolventen des Brandcontainers attestiert werden.

In der Metallkiste warteten mehrere Übungsszenarien. Die jeweiligen Zweier-Trupps mussten dabei anhand der Lagemeldung eigenmächtig über die vorgefundenen Situationen entscheiden. Priorität dabei galt einem geringen Wasserverbrauch, um den materiellen Schaden gering zu halten aber gleichzeitig den Löscherfolg zu gewährleisten, sagt Hauptbrandmeister Thomas Vogt und Vertreter des Pfinztalkommandanten.





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