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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 22.04.14 , gültig bis Di. 29.04.14

Die Nordumgehung Söllingen wurde feierlich eröffnet

Interessantes zur Nordumgehung:  Bereits 1997 hatte der Gemeinderat das Vorhaben auf den Weg gebracht, 2009 folgte der erste Spatenstich. Fünf Jahre später konnte nun die Einweihung gefeiert werden. Die Kosten für das Bauvorhaben beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro. Die Nordumgehung gehört zum Gesamtbauvorhaben „Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs in Söllingen“. Der Millionenbetrag kam zustande, weil die Straße unter die Bahnlinie gelegt wurde, und überdies auch Kanäle, ein Regenüberlaufbecken, eine Brücke und ein Kreisverkehr (an der B 10) zur Gesamtplanung gehörten.

„Ganz Pfinztal steht“, stellte bei der Eröffnung der Nordumgehung Bürgermeisterin Nicola Bodner fest. Mit ihrer Bemerkung lag die Verwaltungschefin durchaus richtig. Wegen einer Baustelle an der B 10 in Söllingen ging bei der Einweihung der Nordumgehung wirklich nichts mehr.

Allein schon deswegen dürfen sich wenigstens die Ortskundigen über die Eröffnung der Nordumgehung freuen. Bei Lichte und ohne Staus betrachtet, wurde dafür die Nordumgehung aber nicht gebaut. Auch ist sie keine „Umgehung“ im Sinne des Wortes, sondern Teil einer Kreuzungsvereinbarung unter anderem zwischen der Gemeinde und der Bahn AG. 2007 sei die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, berichtete Karsten Erhardt, Standortleiter Karlsruhe der DB Netz AG.

Die Geschichte der Nordumgehung nahm freilich viel früher ihren Anfang. 1997 habe der Gemeinderat das Vorhaben auf den Weg gebracht, erinnerte Bürgermeisterin Bodner. 2009, nach einem „sehr langen Instanzenweg“, folgte der erste Spatenstich. Fünf Jahre Bauzeit für eine gerade mal 800 Meter lange Strecke ist schon ein Wort. Obendrein kostet das Bauvorhaben komplett 18 Millionen Euro. Die Nordumgehung gehöre zum Gesamtbauvorhaben Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs in Söllingen, erläuterte im Gespräch mit den BNN Ortsbaumeister Günter Knobloch. Der satte Millionenbetrag kam nach seiner Auskunft auch deswegen zustande, weil es – straßentechnisch gesehen – bei der Streckenführung drunter und drüber geht, weil die Straße unter die Bahnlinie gelegt wurde, weil überdies auch Kanäle, ein Regenüberlaufbecken, eine Brücke und ein Kreisverkehr (an der B10) zur Gesamtplanung gehörten.

An dem Vorhaben wirkten etliche Partner mit: die Bahn, der Bund, das Land, das RP und natürlich die Gemeinde. Das Endprodukt bezeichnete Bodner als einen verkehrstechnischen Meilenstein für Pfinztal. Übrigens kein billiger Meilenstein: Abzüglich aller Zuschüsse bleiben bei der Gemeinde laut Knobloch rund zwei Millionen Euro hängen. Dafür durften die Pfinztaler gestern das, so Bodner, „historische Ereignis“ feiern. Gemessen an der Zahl der Besucher, die der Eröffnung beiwohnten, stieß die nun fertiggestellte Nordumgehung bei der Bevölkerung auf ein großes Echo. Musikalisch begleitete der Musikverein Söllingen das Ereignis. Die Ehrengäste, die sodann zur Schere greifen durften, um das Eröffnungsband zu durchschneiden, wurden von den Pfinztaler Oldtimerfreunden dorthin gefahren. Und da soll noch einer sagen, in Pfinztal würde alles stehen.

Mit freundlicher Genehmigung der BNN

Text: Klaus Müller
Foto: Gemeinde





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