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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Menschen in/aus Pfinztal | Mitteilung vom Di. 08.04.14 , gültig bis Mi. 16.04.14

Edwin Konrad

Die Folgen einer Hirnblutung haben bei Edwin Konrad ihre Spuren hinterlassen, er ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Die Erkrankung liegt 20 Jahre zurück und hat seinem Leben eine radikale Wendung gegeben. Vergangenen Freitag feierte der Wöschbacher seinen 90. Geburtstag, zeigte dabei einen ungebrochenen Lebensmut und hat sich mit seiner Krankheit arrangiert. Für die Feier hatte er eine Rede aufgesetzt, um sich auf diese Weise bei seiner Familie für jegliche Hilfestellung zu bedanken. Begleitet von seinem Sohn Harald auf dem Akkordeon wird er an diesem Tag sogar auf der Mundharmonika musizieren.

Im Unterdorf geboren begann Edwin Konrad sein Berufsleben als Lehrling bei der Sparkasse Karlsruhe. Gerade hatte er die kaufmännische Gehilfenprüfung in der Tasche, kam der Arbeits- und Militärdienst, er wurde Soldat in Russland und geriet in Kriegsgefangenschaft. Die berufliche Fortbildung stand nach der Heimkehr an erster Stelle. 29 Jahre, bis zum Eintritt in den Ruhestand, war er Leiter der Zweigstelle der Sparkasse in Söllingen. Zuverlässigkeit im Beruf, dazu die Bereitschaft, sich im öffentlichen Leben seines Heimatortes Wöschbach einzubringen, waren ihm wichtig. 1950 heiratete er seine Margot, Sohn und Tochter wurden geboren. Seit 66 Jahren gehört er zur Feuerwehr, davon 40 Jahre im aktiven Dienst und 40 Jahre ertönte seine Tenorstimme beim Gesangverein. Auch war er vor 51 Jahren Mitbegründer des Akkordeonrings Wöschbach, dazu in verschiedenen Ehrenämtern tätig. Sein ehrenamtliches Engagement ist geeignet, um ihn als Vorbild im gesellschaftlichen Tun bezeichnen zu können. Pfinztal aktuell wünscht auf diesem Weg alles Gute.





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