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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 01.04.14 , gültig bis Mi. 09.04.14

Die Feuerwehrjugend engagiert sich im Haus Edelberg

Neugestaltung des Therapiegartens

Projektarbeit gehört bei der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses dazu und ist ein Mosaikstein bei der Leistungsprüfung zur Jugendflamme III. Eine soziale Komponente ist dabei für die neun bis 17 Jahre alten Jungen und Mädchen ein neues Betätigungsfeld. Diesen Schritt auf Neuland hat man jetzt im Seniorenzentrum Haus Edelberg in Berghausen gemacht mit der Neugestaltung des Therapiegartens. Rund 300 Quadratmeter groß ist die Fläche „Im Akazienwäldchen“ und wird genutzt von Heimbewohnern mit demenziellen Einschränkungen, informierte der Leiter der Einrichtung, Michael Matthes, die Feuerwehrjugend. Den Kontakt zur Hilfsorganisation geknüpft hatte die Edelberg-Mitarbeiterin Christina Hogen, fügte Jugendwart Sascha Beckmann hinzu. Die beiden Landschaftsgärtner Philipp Bodier und Torsten Hogen begleiteten das Projekt mit Rat und Tat. Für den Arbeitseinsatz der 30 Floriansjünger waren sechs Stunden vorgesehen und alles was man sich vorgenommen hatte konnte gemacht werden.

Das Pflanzgut hatte das Haus Edelberg besorgt, die Arbeitsgeräte stellte der Bauhof der Gemeinde Pfinztal zur Verfügung. Der Therapiegarten wurde im September 2012 im Miteinander von Unternehmensgruppe und der Gemeinde Pfinztal, dazu viel ehrenamtlichem Engagement übergeben. Das Vorzeigeprojekt war ein lang gehegtes Vorhaben, das aber nur deshalb verwirklicht werden konnte, weil der im Jahr zuvor verstorbene Wilhelm Walther in seinem Erbe seinen Heimatort Berghausen bedachte. Mit diesem Geld konnte der Therapiegarten verwirklicht werden, um den sich bislang ehrenamtlich Anneliese Elsenbusch sehr gekümmert hatte.

Jetzt aber war eine Umgestaltung angesagt. Dazu wurde von den Feuerwehrlern beispielsweise die Böschungsbefestigung aus Pflanzsteinen umgestaltet und Gewürze und Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Pfefferminze und Rosmarin im von Bewohner zugänglichen Teil gepflanzt. Die Rasenfläche wurde abgeschält und eine Blumenwiese eingesät. Schließlich erhielt die Seite hin zur im Bau befindlichen Akazienhöhe eine Hainbuchenhecke. Die Nachwuchskräfte der Feuerwehr packten kräftig an, in der zum Therapiegarten gehörenden Laube wurde Brotzeit gemacht und natürlich wurde auch noch Unkraut beseitigt.





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