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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom So. 05.01.14 , gültig bis Mi. 15.01.14

Der Wöschbacher Friedhof wird um ein zusätzliches Feld für Rasengräber erweitert

In der jetzt 725 Jahre alten Geschichte von Wöschbach wird der Friedhof erstmals vor 326 Jahren erwähnt. Aus früherer Zeit besitzt man keinerlei Nachrichten. Grund dafür könnte die stets unveränderte Lage des Kirchhofs an einem Westhang hoch über der Ortsmitte sein. Bis 1883 wurde der Friedhof viermal erweitert. Die bislang letzte Vergrößerung der Begräbnisstätte um rund zwei Hektar erfolgte 1977. Neue Bestattungsformen und damit verbunden die Umgestaltung des Areals sollten mit einer nochmaligen Vergrößerung der Fläche in Einklang gebracht werden. Seither wurden zwei Kolumbarien (in den Jahren 2007 und 2012) erstellt. Für ein zusätzliches Friedhofsfeld für Rasengräber machte sich die Einwohnerschaft außerdem stark und zeigte dies mit einer stattlichen Unterschriftenliste. Jetzt konnte ein Terrain von rund 400 Quadratmetern, die dafür vorgesehen sind, eingeweiht und gesegnet werden. Eine Reservefläche von etwa gleicher Größe ist zudem vorhanden. Noch ist der neue Friedhofsteil unberührt, das eingesäte Gras zeigt sich bereits. Sitzbänke sollen noch aufgestellt werden. Für den Wöschbacher Ortsvorsteher Otmar Bittner beruht die nunmehr sechste Erweiterung in der Historie des Friedhofs auf Anregungen der Bewohner. Der Grundstückskauf hierzu liegt 14 Jahre zurück. Der Ortschaftsrat erarbeitete in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Bauen und Planen sowie Umwelt und Garten der Gemeindeverwaltung Überlegungen zur künftigen Gestaltung. Der neue Bereich Rasengräber ist ausgelegt für 72 Erdbestattungen als Reihen- und Tiefgrab sowie 53 Urnengräber. Auf die Besonderheit, dass dort lediglich Grabsteine, aber keinerlei Einfassungen oder Bepflanzungen möglich sind, machte Otmar Bittner aufmerksam. Für die Rasenpflege ist die Gemeinde zuständig. Auf die sich ändernden Bestattungsformen, denen man in Wöschbach mit der neuen Ruhestätte Rechnung trägt, verwies Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter. Damit Menschen in geweihter Erde ruhen, der Friedhof als Ort der Botschaft über das Grab hinaus und der Tod als Pforte des neuen Lebens verstanden werden, segneten und weihten Pfarrerin Laura Breuninger von der Evangelischen Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach und Pfarrer Albert Vetter von der Seelsorgeeinheit Pfinztal das neue Gräberfeld. Musikalisch begleitete ein Ensemble des Musikvereins „Frohsinn“ Wöschbach die Feier.



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