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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 04.12.13 , gültig bis Mi. 11.12.13

Wildapfel im „Baum-des-Jahres-Pfad“ gepflanzt

Im Walddistrikt Hopfenberg in Berghausen gibt es an einem beliebten Wanderweg einen „Baum-des-Jahres-Pfad“. Die Ortsgruppe der Naturfreunde hatte die Idee dazu. In Absprache mit dem Forstleiter der Kommune, Matthias Köpf, hat man vor vier Jahren mit der Pflanzung begonnen. Nach Bergahorn, Vogelkirsche, Elsbeere und Lärche kam nun der Wildapfel hinzu. Mit dem örtlichen Landschaftspflegeunternehmen Marc Rehm hat die Aktion fachliche Begleitung. Dort wurde im Frühjahr ein „Malus sylvestris“-Jungbaum in eine Erdmulde als vorübergehender Standort mit Schaufenstercharakter gepflanzt. Der Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung und sein Mitarbeiter Klaus Breidenbach transportierten jetzt den auf vier Meter Größe gewachsenen Baum des Jahres 2013 zum Hopfenberg und setzten mit Hilfe eines Krans das 80 Kilogramm schwere Gehölz mit Wurzelballen in das vorbereitete Pflanzenloch.

Bestes Pflanzwetter, trocken und drei Grad Lufttemperatur, hatten klein und groß, alt und jung in großer Zahl in den Walddistrikt unweit des Naturfreundehauses „Am Hopfenberg“ gelockt. Die Kinder- und Jugendgruppe der Naturfreunde drücken die Bedeutung dieser halben Stunde mit dem Lied „Der Baum vor deinem Haus“ aus. Namens der Naturfreunde bezeichnete Paul Mehrer die Pflanzaktion als Symbolik, um Nachhaltigkeit auf einfache Art darzustellen. Man wolle auf diese Weise einen naturfreundlichen Weg aufzeigen und dabei handeln wie die Ahnen, hieß es. Für den Baum eintreten und ihn als Brücke in die Zukunft sehen, warb Bürgermeisterin Nicola Bodner. Den Berghausener Naturfreunden bescheinigte Ortsvorsteher Harald Becker ein Wohlfühlverein zu sein, der mit nützlichen Ideen nicht geizt.

Der „Holzapfel“ wie er auch genannt wird, ist eine unscheinbare Wildobst-Baumart, deren Früchte als Nahrung für Waldtiere dienen, erinnerte Jugendleiterin Rosemarie Biro. Vom Nachwuchs durfte jeder eine Schaufel Erde in das Pflanzloch werfen.

Mit dem bereits benannten Baum des Jahres 2014, der Traubeneiche, wolle man in bewährter Weise die Aktion fortsetzen, ließ Marc Rehm wissen.





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