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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Di. 12.11.13 , gültig bis Mi. 20.11.13

Konstantin Schmidt verbreitet große Heiterkeit im Bürgerhaus

Das Kabarett kann sarkastisch, ironisch, witzig, manchmal auch bösartig sein, an Wahrheit fehlt es aber dennoch nicht. Der Kabarettist und Musiker Konstantin Schmidt machte im Bürgerhaus mit dem Programm „Schmidternacht – Listige Lieder“ in jeglicher Hinsicht viel Gebrauch von alledem. Freundlich, frech, spritzig aufgemacht, garniert mit listigen Reimen und Liedern kam das Programm gut an. Vom Liedermacher auf Touren gebracht ging das Publikum im Bürgerhaus begeistert mit.

Ohne Klavier geht bei Konstantin Schmidt nichts. Die 88 Tasten, die Schwarzen, sind in der Minderheit, sind seine besten Freunde. Mit diesen 88 Tasten bastelte Schmidt etwas zusammen, das ihm harte Arbeit abverlangte, dem Besucher allerdings Leichtigkeit pur vorgaukelt und Vergnügen bereitete. Vom Spagat zwischen Witz, Besinnlichkeit und Freude lebt die Show im Bürgerhaus.

Es waren nicht einfach nur Lieder, es steckte viel Humor und Wortwitz dahinter. Genügte vor 50 Jahren noch „Ein Wochenend’ mit Sonnenschein“, wie der Evergreen es sagt, gelten beispielsweise heute andere Dimensionen bei der Freizeitgestaltung. Auch hiervon kann Konstantin Schmidt ein Lied singen. Die Besucher nicken und singen mit. Einfach war das aber nicht und Integrationsverweigerer wollte man im Bürgerhaus auch nicht sein, weshalb ein Lied auf die Türkei und ihre 81 Provinzen auf türkisch eingeübt wurde. Der Text in Lautschrift und großen Buchstaben stand auf einem Transparent, das von Harald und Horst aus dem Publikum hochgehalten wurde. Sie wurden dafür mit Medaillen zu „Schmidtarbeitern“ ernannt.

Ein Höhepunkt des Abends war seine Vision einer Schwarzwaldoper um den Bodenseefischersohn Trachimo und das Schwarzwaldmädel Kirschmeli. Darin wurden Tragödie, Märchen, Politik, Umweltprobleme und natürlich das Happy End in vielen bekannten und beschwingten Melodien verarbeitet, die Zuschauer quietschten vergnügt. Ein absolut genialer Abend war erst nach mehreren Zugaben zu Ende.





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