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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mo. 28.10.13 , gültig bis Mi. 06.11.13

Gewannwegewanderung in Berghausen

„Unser Dorf von einer anderen Seite“, unter diesen Titel hat man in Berghausen Gewannwegewanderungen gestellt, die in einem Zyklus stattfinden. Die jüngste Tour fand viel Interesse. Die rund sechs Kilometer lange Route hatte den nordwestlichen Teil der 1.217 Hektar großen Gemarkung zum Ziel. Start und Ziel war in der Pfinzaue bei der Kulturhalle.

Mit viel Detail- und Fachwissen informierten Hans-Martin Fribolin, Rudi Mall und Bernd Schaber. Als wichtiges Nachschlagewerk diente die Ortschronik, darüber hinaus hatte man sich im Landesmuseum in Karlsruhe kundig gemacht sowie aus mündlichen Überlieferungen geschöpft. Die Entstehungen der Namen der Gewanne wie beispielsweise „Steinwiesen“, „Rohberg“, „Steinert“ und „Hummelberg“ rühren aus unterschiedlichsten Begebenheiten.

Die ebenfalls tangierten „Sandgrubengrund“, „Webersgrund“, „Ettnord“, „Hohbrunn“, „Eselsbrunn“ und „Seeschutz“ lieferten nicht minder viel Gesprächsstoff im Einklang mit historischen Ereignissen. Überhaupt werden solche Angebote von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als wichtig erachtet, um den eigenen Wohnort besser kennenzulernen. Aus Sicht von Ortsvorsteher Harald Becker machen die Gewannwegewanderungen auch vor dem Hintergrund einer inzwischen 1.242-jährigen Geschichte Berghausens Sinn. Denn es drohe, dass vieles in Vergessenheit gerät. Dem gelte es entgegenzuwirken, nicht zuletzt auch, um bei den jüngeren Generationen die wünschenswerte Verbundenheit zur Heimat zu fördern.





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