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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 10.09.13 , gültig bis Mi. 18.09.13

Wöschbacher Feuerwehrjugend zeigt bei einer Übung ihr technisches Können

Bei den Tagen der offenen Tür der Feuerwehr Wöschbach war das Domizil der Floriansjünger eine gefragte Adresse. Die Hilfsorganisation im Pfinztaldorf hat Tradition und wird nächstes Jahr 75 Jahre alt. Beim Blick hinter die Kulissen und in die Einsatzfahrzeuge im Feuerwehrhaus standen Kräfte der Einsatzmannschaft Rede und Antwort. Die Feuerwehr im Übungseinsatz wurde auch demonstriert. Verantwortlich hierfür waren 9 aus dem Kreis der aktuell 22 Nachwuchskräfte.

Zum Betreuerteam mit Sascha Beckmann, David Ferryman, Linus Konrad und Timo Spitz gehören auch Melanie Becker und Isabella Karl. Beide haben die Demonstrationsübung geplant. Für die zehn- bis 17-Jährigen waren sie eine echte Herausforderung vor vielen interessierten Beobachtern. Darunter befand sich auch eine Delegation der Feuerwehr aus Haaren mit Brandmeister Norbert Rütten an der Spitze. Zu der Feuerwehr aus der Nähe von Aachen bestehen freundschaftliche Kontakte, gegenseitige Besuche stehen auf der jährlichen Terminplanung.

Der Pfinztaler Vizekommandant Thomas Vogt moderiert den Ausbildungstest. Ort des Geschehens ist eine Brennerei im Gewerbegebiet „Im Täle“. „Wo bleibt die Feuerwehr?“ ruft die Frau lauthals, nachdem sie einen Notruf an die Feuerwehrleitstelle abgesetzt hat. Ehemann und Kind befinden sich in einer Notlage. Dämpfe und starker Rauch aus der Brennerei zeigen dies an. Die Vorbereitungen zum Grillen beim Kindergeburtstag haben ungeahnte Folgen. Alles beginnt mit einem Sternenregen. Eine Flüssigkeit stürzt um, entzündet sich und löst eine Verpuffung aus. Das Kind flüchtet vor dem Feuer. Bei der Suche wird der Vater durch das Einatmen der freiwerdenden Dämpfe ohnmächtig. Beim mit dem Löschfahrzeug eingetroffenen Feuerwehrnachwuchs mit Gruppenleiterin Melanie Becker und Maschinist Philipp hat jeder seine Aufgabe. Im Übungszentrum bleibt jedoch alles trocken, sagt Abteilungskommandant Frank Spitz und deutet auf die vollen Wasserschläuche. Die Brennerei ohne Not unter Wasser zu setzen, mache keinen Sinn. Dafür hat die Menschenrettung oberste Priorität. Binnen kurzer Zeit befreien die Atemschutzgeräteträger die beiden Verletzten. Nach Einsatzende gibt es Lob: „Die Nachwuchskräfte haben ihre Aufgabe gut gelöst“.

Für den Angriffs- und Wassertrupp gibt es Beifall von den kleinen und großen Besuchern, darunter auch Bürgermeisterin Nicola Bodner und Ortsvorsteher Otmar Bittner.





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