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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 06.08.13 , gültig bis Mi. 14.08.13

Jugendfeuerwehr misst sich im Wettkampf

Wöschbach gewinnt Pfinztal-Wanderpokal endgültig

Der Pfinztal-Wanderpokal ist bei der Jugendfeuerwehr begehrt. Das Reglement lautet, wer ihn drei Mal in Folge gewinnt, darf ihn behalten. Seit 2001 misst man sich jährlich um diesen stattlichen Cup mit einem Wettbewerb, dessen Disziplinen Fitness, Geschicklichkeit und Leistung verlangen. Wanderte bislang der Pokal zwischen den Abteilungen Berghausen, Kleinsteinbach und Wöschbach hin und her, Söllingen konnte ihn noch nie in Händen halten, hat das jetzt ein Ende. Beim 13. Aufeinandertreffen im Rahmen des Sommerfestes unter dem Motto „145 Jahre Feuerwehr Berghausen“ hat die Abteilung Wöschbach das anvisierte Tripple geschafft und darf den vom Kleinsteinbacher Horst Elsässer gestifteten Pokal fortan ihr Eigen nennen. 2014, beim nächsten Aufeinandertreffen in Söllingen, wird ein neuer Pfinztal-Wanderpokal Anreiz für den Siegerlorbeer sein. Erster Ansprechpartner, eine neue Trophäe dem Nachwuchs der Hilfsorganisation zur Verfügung zu stellen, wird Horst Elsässer sein, hieß es bereits bei den Verantwortlichen, nachdem die endgültige Entscheidung mit dem Premieren-Pokal gefallen war.

Im Feuerwehrhaus in den „Steinwiesen“ verfolgten alle gespannt die Siegerehrung und Platzierung beim Wettbewerb. Auf Platz fünf landete eine Pfinztalmannschaft, Platz vier  belegte Wöschbach 1, Dritter  wurde Berghausen und Zweiter Söllingen. Jetzt bricht der Jubel im Fünfer-Team von Wöschbach 2 mit Adrian, Anna, Kai, Luca und Robin aus, sie sind Erster und Gewinner 2013. Im Feuerwehrhaus in Wöschbach wird der Wanderpokal nun in der Vitrine seinen Platz erhalten.

Die Ferienzeit verursachte personelle Lücken bei den zur Teilnahme berechtigten acht- bis achtzehnjährigen Floriansjüngern. So konnte Kleinsteinbach keine Mannschaft stellen. Andreas Andl, Berghausener Jugendgruppenleite,r und sein Vorbereitungsteam mit Nadine Allion, Oliver Hufnagel, Paul Regelmann, Sven Staiger und Oliver Vollmar, trugen in Absprache mit den Jugendabteilungen der Ortswehren diesem Engpass Rechnung. Zustande kam ein aufregender Wettkampf, der sich über zwei Stunden hinzog und viele kleine und große Zuschauer fand. Bei Temperaturen von deutlich über 30-Grad Celsius war der Umstand,  bei einzelnen Aufgaben mit Wasser arbeiten zu können, bei Jungen und Mädchen im Feuerwehr-Dress allemal willkommen. Acht Schiedsrichter aus allen vier Pfinztaler Abteilungen waren im Einsatz, während Pfinztalkommandant Frank Bauer, der Berghausener Abteilungskommandant Thomas Bauer und Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter zusammen mit Feuerwehrangehörigen der Einsatz- und Altersmannschaft zum großen Kreis der Beobachter mit Fachkenntnissen zählten.

Bei einem Fünfkampf galt es sich zu bewähren. Wer gut abschneiden wollte musste sich daran halten, dass Strategie alles ist und die nur im Zusammenspiel eines funktionierenden Teamworks. So muss Wasser über Hindernisse mit Schwämmen transportiert und von einer Kübelspritze mittels Strahlrohr in den Messeimer gebracht werden. Die Schätzaufgabe verlangt die genaue Zahl von Kronkorken in einem Glas. Gezeigt werden 30 Gegenstände, die davon zur Feuerwehrtechnik gehörenden gilt es sich zu merken. Bei „Hütchen hüpf“ ist Geschick verlangt, während drei jeweils 20 Meter lange gefüllte C-Schläuche, so die genaue Bezeichnung, geflochten werden sollen, was sich als sehr anstrengend erweist.





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