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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 18.04.13 , gültig bis Mi. 24.04.13

Kinderführung in der Martinskirche

Kirche soll neugierig machen! Wenn dann ein Gotteshaus wie die Martinskirche in Berghausen mit Pretiosen der Ortsgeschichte aufwarten kann, stehen die Chancen gut, Kleine und Große zu mobilisieren. Eigentlich sollte es eine Führung für Kinder sein, jedoch schlossen sich auch Erwachsene an. Für die Evang. Kirchengemeinde war es Neuland. Der Versuch hat sich gelohnt, freut sich Gemeindepfarrerin Nicola Enke-Kupffer. Zu den bedeutsamen Relikten gehört das nahezu 4 m hohe Selmnitz-Epitaph sowie die beiden Grabplatten des Freiherrn Konrad Heinrich von Selmnitz und seiner Ehefrau Anna Sophia. Sie datieren aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es sind künstlerisch hochwertige Steinmetzarbeiten, besonders das Epitaph mit seiner Bildsprache der Auferstehung Christi als zentraler Glaubensinhalt der Christen. Zudem hat im Chorraum ein Tabernakel aus der Zeit vor 1350 sowie ein Glasfenster im gotischen Baustil aus der Vorgängerkirche ihren Platz gefunden. Seit dem Neubau vor 52 Jahren zeigt sich das Kirchenschiff in Sechseckform mit aufgelockerten Kanten. Zusammen mit dem Dach, sieht die Martinskirche aus wie eine Glucke, die ihre Flügel über die Küken breitet. Ein passendes Bild für die Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach, hieß es. Richtig eng wurde es in der Sakristei. Dort ist einen Portraitgalerie der zehn Seelsorger von 1845 bis 2008 zu sehen, die im Pfinztaldorf wirkten.



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