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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 21.03.13 , gültig bis Mi. 27.03.13

Dorfverschönerung: Wöschbacher Putzaktion

Mehrgenerationen-Team sammelte Unrat

Die 5. Wöschbacher „Dorf-Putz-Aktion“, die im Zweijahresrhythmus stattfindet, hat ein Nachspiel. Erstmals musste das Polizeirevier Durlach eingeschaltet werden. Im gesammelten Müllberg befand sich ein aufgebrochener Tresor, für dessen Sicherstellung und Spurensicherung die Ordnungshüter hinzugezogen wurden. Ansonsten hatte die Sauberhaltung der Wöschbacher Fluren und auch der unmittelbar angrenzenden Flächen benachbarter Gemarkungen nichts Spektakuläres ergeben. Die zur Verfügung gestellten drei Anhänger waren dennoch voll, zumeist mit Wohlstandsmüll.. Initiator der „Ortsputzete“ ist der Obst-, Wein- und Gartenbauverein (OWGV), der dabei von der  Ortsverwaltung Wöschbach unterstützt wird.

Als jüngste der freiwilligen Helfer legten die Schüler Franziska, Leonie, Olivia und Pauline kräftig Hand mit an. Die Ältesten, die bei der Drei-Stunden-Aktion mitmischten, hätten ihre Großväter sein können. Die Mehrgenerationen-Mischung schickte Organisator und OWGV-Vize Albert Kraft auf drei Sammelrouten. Für Ortsvorsteher Otmar Bittner, der auch zur Helferschar gehörte, ist die Aktion wichtiger Teil der Dorfverschönerung. Die Parole 'wer mitsammelt, wirft nichts mehr weg' will Bittner als vorbeugenden Fingerzeig verstanden wissen.

Kurz war der Willkommensgruß vor dem Rathaus, als sogleich Eimer, Greifzangen und Müllsäcke verteilt wurden. Gabeln und Handschuhe, selbst Besen gehörten zur weiteren Ausrüstung. Auf Anhängern an Autos und Traktoren sollte der gefundene Unrat seinen Platz finden. Die Mehrzahl der Sammler war zum wiederholten Mal dabei. Nach getaner Arbeit, man hatte sich punktuell Ecken auf der 339-Hektar großen Fläche vorgenommen, die bei der Unrat-Entsorgung favorisiert werden, war die gesamte Müllmenge überschaubar. 'Daran ist abzulesen', so Otmar Bittner, „dass nicht mehr alles achtlos weggeworfen wird.' Diese Entwicklung sei erfreulich, resümierte Albert Kraft, und dankte der Ortsverwaltung. Die gewährte den Helfern nach getaner Arbeit auch ein Vesper beim Schlachtfest des Turn- und Sportvereins.

Die nächste Ortsputzete wird in zwei Jahren stattfinden. Bis dahin will Albert Kraft versuchen, jüngere Wöschbacher zum Mitmachen zu gewinnen. Diese Generation war in diesem Jahr eher sparsam vertreten. Das soll möglichst geändert werden. Denn, so der Tenor, ein sauberes Wöschbach dürfte in aller Interesse sein.





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