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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 14.03.13 , gültig bis Mi. 20.03.13

Frauentag Nachtcafè

Der gebotenen Ernsthaftigkeit eine spielerische Note geben, das gelingt verlässlich beim Pfinztaler Frauentag Nachtcafè. Der Kulturtreff Kiebitz Pfinztal als Ideengeber organisiert und verwaltet verlässlich dieses einzigartige Event, das zum 18. Mal stattfand und dessen Wurzeln im internationalen Frauentag liegen, der vor über 100 Jahren aus der Taufe gehoben wurde. In der Kulturkneipe „Goldener Adler“ in Berghausen hat man dazu das stimmige Ambiente. Das Pfinztaler Parallelprogramm überzeugt durch seine künstlerischen Zutaten.

Alljährlich als fixe Größe mit dabei ist die Pfinztaler Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF). Dazu dieses Mal mit im Rampenlicht „Die Intendanten“ aus Karlsruhe, die auftreten, wo man sie lässt und „Theater auf Bestellung“ im Gepäck haben. In der Summe ein äußerst unterhaltsamer, informativer, aber auch sehr fröhlicher Abend, für ein Publikum, das sich, zum Leidwesen des Veranstalters, ausschließlich aus Frauen rekrutierte. Kleinkunst à la carte servierten „Chilli“ Ines Haffner und „Aldenta“ Katrin Strauß, bekannt als „Die Intendanten“ aus der Fächerstadt. Ein internationales Angebot mit Leckerbissen aus Kabarett, Lyrik, Schauspiel, und Gesang verbarg sich hinter den 34 kulinarischen Vorschlägen. Binnen einer Stunde gingen 17 Aufträge ein. Auf der „Speisekarte“ standen Tagesgerichte, Spezialitäten, Desserts, Menüs und Getränke. Wer bestellen wollte, läutete einfach die Glocke. Bisweilen, des Glockengeläutes wegen, ging es zu wie auf der Alm. Die beiden „Kellnerinnen“ hatten voll zu tun. Das Besondere, die gewählten Gerichte wurden prompt, ein kleiner Garderobenwechsel ging jeweils voraus, serviert. Dies geschah am Tisch, auf dem Tisch oder quer durch den Saal. Das Mehrgenerationenpublikum griff intensiv zu und ließ verschiedenste Geschmäcker erkennen. Aus der verschlüsselten Speisekarte fiel die Wahl beispielsweise auf „Kraftbrühe“ oder „Kutteln“, „Gefüllte Forelle“, „Gespicktes Zungengeschnetzeltes“, aber auch auf „Obatzda“, „Maultaschen“ oder gar einen „Leichenschmaus“. Reihenfolge und Verlauf des Programms bestimmten die Gäste. Auch Speisen mit mehreren Gängen fanden ihre Liebhaber, darunter „Mondschein-Menü“, „Depri-Menü“, ja sogar aus Anlass „20 Jahre Kulturtreff Kiebitz Pfinztal“ gab es ein speziell kreiertes „Ratatouille“ als kleines Jubiläums-Menü. „War es nach Ihrem Geschmack?“ Die stete Frage nach der Mahlzeit beantwortete großer Applaus. Darauf ein „Bloody Mary Royal“, ein „Kaftee Corretto“, eine „Berliner Weiße“ oder einfach ein Gläschen Sekt auf aller Wohl.

Den Ursprung des Weltfrauentags im Fokus hatte das Septett der Pfinztaler SPD-Frauen. Sie skizzierten verschiedene Frauenleben. Beispielsweise als Abiturientin (Lena Pfaff), allein erziehende Mütter (Angelika Konstandin und Ursula Zobel), als frisch gebackene Oma (Dagmar Elsenbusch), als Rentnerinnen (Elisabeth Ehrler und Sina Konstandin) sowie Ellen Weisbecker als Gattin eines Millionärs - die auf individuelle Erfahrungen, Problematiken, Vor- und Nachteile dieser Frauenleben hinwiesen.





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