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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Do. 14.02.13 , gültig bis Mi. 20.02.13

"Es lebe Frankreich" im Bürgerhaus

Soloprogramm mit Marion Jeiter

Das Jahr 2013 steht im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft, die inzwischen 50 Jahre währt. In der Gemeinde Pfinztal hat man sich nicht nur wegen der räumlichen Nähe zum Nachbarland, keine 40 Kilometer sind es bis zur Grenze, zum Mitfeiern entschlossen. Mit „Vive la France“ - „Es lebe Frankreich“, hat man die Wort-Musik-Reise überschrieben, die für ein volles Bürgerhaus in Söllingen sorgte. Es war dies zugleich die erste gemeinsame Veranstaltung der Gemeinde Pfinztal mit der in Berghausen ansässigen Buchhandlung „LiteraDur “. Mit Marion Jeiter hat man dazu eine kompetente Reiseleitung gefunden, die die Lebensart des Nachbarn gut vermittelte. Seit März des vergangenen Jahres tourt die freischaffende Schauspielerin mit dem Soloprogramm durch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Bei der Konzeption des Programms, darunter der Auswahl der Bücher, aus denen kleine Kostproben vorgelesen werden, unterstützte Matthias Kuhlemann die gebürtige Oberschwäbin.

Bon soir -guten Abend-, dazu ein perlender Gruß aus der Champagne, später dann noch kleine Leckereien von jenseits des Rheins, dem literarischen Spaziergang war die Grundlage gegeben. Mit allen Sinnen das Flair eines Abends mit vielen Stationen genießen, dazu verhalf eine Atmosphäre in fröhlicher Behaglichkeit. Zum Türöffner wird die wohl bekannteste Melodie aus dem französischen Spielfilm „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Den Bezug zum Essen als wichtigem Teil der französischen Lebensart liefert die erste Buchszene aus „Mein hungriges Herz“ von Agnés Desarthes. Mit Kunst in Verbindung bringt Marion Jeiter, die sich selbst eine heimliche Leseleidenschaft bescheinigt, die Sequenzen aus „Die Frau im grünen Kleid von Stephanie Cowell – eine historisch belegte Geschichte und „Die Purpurlinie“ (Wolfram Fleischhauer) – wo das Geheimnis eines Ölgemäldes im Louvre enthüllt wird. Bei den Leseproben ist von Filous, Karikaturisten und Malern die Rede, ebenso von Clochards, einem in Frankreich romantisierten Wort. Zum Zug kommt auch ein Ramschräuber aus Berufung bei „Paulin und ich“ (Damien Luce) sowie der von Marion Jeiter als empfehlenswert eingestuften Lektüre „No und ich“ von Delphine de Vigan. Nicht fehlen darf „l´amour“ die Liebe, wobei dieses Genre mit Paris als Ziel einer Geschäftsreise bei Nina George`s „Die Mondspielerin“ bedient wird.

Mit 27 Jahren gehört Marion Jeiter zum jungen und talentierten Kreis von Nachwuchsschauspielern mit vielfältigen Talenten. Vorgetragene Gedichte „Das Leben in rosa“ und „Mein Herr und ein Hafenmädchen“ machen ebenfalls die fünfte französische Republik zum Schauplatz und vervollständigen einen bemerkenswerten Soloauftritt der viel Applaus erhält.





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