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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 10.01.13 , gültig bis Mi. 16.01.13

Dankandacht nach dem ersten Abschnitt der Sanierung der Martinskirche

In der Martinskirche in Berghausen hat sich einiges verändert. Die erste Etappe auf dem Weg zur Gesamtsanierung des Gotteshauses ist zu Ende. Die Ölheizung wurde durch eine Gasheizung mit 115 Kilowatt Leistung ersetzt. Die Innenwände wurden mit Spezialschwämmen abgerubbelt und vom Ruß der Ölheizung befreit. Im Kirchenschiff ist es heller geworden und überall auf den 370 qm Grundfläche spürt man die 18 Grad Betriebstemperatur.

Ende August hatte man mit den Arbeiten begonnen. Das vorgegebene Ziel, an Weihnachten die Martinskirche wieder nutzen zu können, wurde eingehalten. Dazu trugen die an den Gewerken beteiligten Firmen bei. Viele Frauen und Männer aller Generationen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach, dem Pfinztaldorf und der Umgebung legten gleichfalls Hand mit an. Ausräumen und einräumen der Kirche hieß deren Aufgabe. Mit einer Dankandacht wurde die Martinskirche nun wieder offiziell in Betrieb genommen.

Die Heizungserneuerung war eine dringliche Aufgabe, sagte Stephan B. von Freydorf vom Planungsbüro aus Ettlingen. Das Risiko, dass die alte Ölheizung nicht mehr über den Winter kommt, war groß. Bei der neuen Gasheizung sorgt ein Brenner über vier Heizstationen – je zwei im hinteren und vorderen Teil des Kirchenraums - für die gewünschte Temperatur. Die Ölheizung zuvor verfügte über lediglich zwei Heizstationen im südlichen Teil. Neue Rohre für die Warmluft mussten in den alten Rohren im Boden verlegt werden. Neu sind Temperaturfühler im nördlichen Teil, damit wird der Altarbereich ebenfalls mit Warmluft versorgt. Mit einer elektrischen Heizung wurde die Sakristei versehen.

Nach 50 Jahren hat die Martinskirche eine Aufwertung erfahren. Verändert hat sich durch die gereinigten Innenwände die Akustik, wie bei der Dankandacht zu hören war. Aus diesem Grund muss die Beschallungsanlage von einer Fachfirma neu eingestellt werden. Weitere Punkte im Paket der Gesamtsanierung des Gotteshauses sollen folgen. Wann dies erfolgt, ist noch offen.

Für die Besucher der Dankandacht, darunter viele Mithelfer, war es ein aufregender Moment, wieder „Im Haus des Herrn bleiben zu können“, wie sie gemeinsamen im Gebet deutlich machten. Nicht unerwähnt ließ Gemeindepfarrerin Nicola Enke-Kupffer, dass während der Ausquartierung jegliche Nutzung von Räumlichkeiten anderer Konfessionen zum Nulltarif möglich war. Auch mehrere Wohltätigkeitsveranstaltungen zu Gunsten der Martinskirche durch Ortsvereine hätten das Miteinander deutlich zum Ausdruck gebracht.





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