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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Do. 10.01.13 , gültig bis Mi. 16.01.13

Kunst im Rathaus: Die Künstlerin Heide Pawlik zeigt in ihrer Ausstellung „Gegensätze“ Werke mit Seele

Malen und Zeichnen begleiten das Leben von Heide Pawlik. In Mosbach geboren hat Heide Leicht bereits als Kind „heftig gemalt und nie aufgehört“ mit Blei- und Buntstiften und Wasserfarben. Sie lernte den Beruf der Modezeichnerin und fortan verwendete sie Kohle und Kreide. Geblieben aber ist das „figürliche Zeichnen“ als das Spektrum ihres Tuns. Der Hobbymalerei gefrönt hat sie danach hin und wieder. Vor acht Jahren ist Heide Pawlik dann so richtig durchgestartet. Inzwischen im beruflichen Ruhestand bedeutete dies für das Malen „Ich will weiter kommen und mich entwickeln“.

In der Reihe „Kunst im Rathaus“ der Gemeinde Pfinztal gibt die 68-Jährige mit der Ausstellung „Gegensätze“ Einblick in ihr Schaffen und zeigt einen Querschnitt ihrer Werke der letzten drei Jahre. Gerade diese Schaffensphase beinhaltet den größten Umbruch, die Berührung mit Acryl. Eine Maltechnik die von Anbeginn an Spaß bereitete, sagt Heide Pawlik. Sprichwörtlich hat sie den Pinsel beiseite gelegt und ist auf Spachtel umgestiegen. Mit dem Handwerkszeug in verschiedensten Größen modelliert die sehr experimentierfreudige Freizeitkünstlerin. Mit einher ging auch der Schritt von der figürlichen Portrait-Malerei zur gegenstandslosen Malerei. Und genau diesen Spagat, von Bewährtem und Neuem, will die Ausstellung „Gegensätze“ deutlich machen.

Im ihrem Atelier in Blankenloch entstehen Malereien bewusst ohne Titel. „Meine Bilder haben Seele“, erklärt Heide Pawlik und fordert damit den Betrachter zu Überlegungen auf um die vorgestellten Malkompositionen inhaltlich einzuordnen. Nur soviel verrät sie und nennt als Zutaten Himalajapapier, Jute, Pack- und Wellpapier, Marmormehl, Binder, Schlagmetall und auch Eisengrundierung mit Oxidationsmittel die in die Acrylmasse eingearbeitet werden. Resultat: Die Summe mehrerer Schichten können dann durch Zufall mitunter neue Ansichten ergeben. Die 27 Bilder, die im Rathaus zu sehen sind, wollen auch das bei Heide Pawlik immer stärker werdende Verlangen zur Malerei und deren Vielfalt zu erleben zum Ausdruck bringen. Beim Aufhängen der Bilder sind Ehemann Horst-Dieter, Schwiegersohn Torsten und Neffe Rolf behilflich. Zusammen versucht man dem Motto „Gegensätze“ gerecht zu werden. Soweit möglich versucht man die Maßgabe „figürliche und gegenstandslose Malereien in engem Kontakt“ zu realisieren.

Die Ausstellung „Gegensätze“ im Rathaus in Söllingen, Hauptstraße 70 ist bis zum 28. Februar zu sehen. Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 7 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr; Dienstag, Mittwoch, Freitag jeweils von 7 bis 12 Uhr.





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