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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 15.11.12 , gültig bis Mi. 21.11.12

Sankt Martin soll mit seinen guten Taten Vorbild sein

Überall in Pfinztal erinnern Laternenumzüge an den Heiligen

Der Laternenumzug zu Ehren des Heiligen Martin ist eine Selbstverständlichkeit. Sein Festtag ist der 11. November, in den Pfinztaler Ortsteilen leuchten dann viele Martinslaternen. Es sind zumeist Papierlaternen in verschiedenen Formen mit zahlreichen Motiven. Viele sind selbst gebastelt. Der freudige Anlass mit ernstem Grund soll an die vor über 1.600 Jahren gewährte Hilfestellung des römischen Soldaten Martinus erinnern.

Der spätere Bischof Martin von Tours hatte vom hohen Ross herab mit einem frierenden Menschen am Wegesrand seinen Mantel geteilt. Auch im 21. Jahrhundert gilt es deshalb, sich an den Heiligen Martin zu erinnern, wenn man Menschen in Notsituationen begegnet. Der Laternenzug zu Sankt Martin ist aber auch ausgiebige Möglichkeit zur Begegnung aller Generationen.

In Kleinsteinbach ist der Martinsumzug bereits seit vielen Jahren eine Gemeinschaftsveranstaltung der Grundschule mit den beiden Kindergärten „Sonnenburg“ und „Unterm Regenbogen“. Auch die Wegstrecke ist jeweils die gleiche. Treffpunkt und Beginn ist der Pausenhof der Schule. Viele Kleine, Große, Alte und Junge sind gekommen, die Jüngsten sitzen noch in ihren Kinderwagen. Nachdem die Dunkelheit hereingebrochen ist, werden die Laternen angezündet. Im großen Kreis versammelt man sich um Dorothea Münzenmaier, die Musiklehrerin an der Grundschule. Sie begleitet mit der Gitarre die gemeinsam gesungenen Lieder. An Sankt Martin werden natürlich die bekannten Laternenlieder gesungen. Die heißen beispielsweise „Abends, wenn es dunkel wird...“, „Ich geh mit meiner Laterne“, „Kommt, wir wollen Laterne laufen“ oder „Wir tragen unsere Laternen“. Danach setzt sich der Laternenzug in Bewegung. Rund einen Kilometer ist die Route lang. Am Rokycany-Platz ist die nächste Station. Auf dem Festplatz am Hagwald ist das Ziel erreicht. Ein Team der Feuerwehr Kleinsteinbach ist als Brandsicherheitswache ebenso mit von der Partie wie der Polizeiposten Pfinztal, der die Überquerung der Pforzheimer Straße (Bundesstraße 10) vom Skulpturenweg kommend zur Burgstraße sichert. In der Pfinzaue am Hagwald wird richtig gefeiert. Kräftig legt dabei der Förderverein der Grundschule mit Hand an. Das Wetter ist gut, trocken und mit zehn Grad Lufttemperatur auch mild. Ein Bläserensemble des Musikvereins Kleinsteinbach begleitet hier den großen Gesangschor. Und der stimmt dann auch das wohl bekannteste der Martins-Lieder „Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, ….“ an.

Tenor: Das Fest des Heiligen Martin soll Augen und Herz für jede Not öffnen und es soll zugleich ein Stück Begegnung sein. Bereits die Kinder lernen deshalb „Sankt Martin soll mit seinen guten Taten Vorbild sein“.





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