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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 25.10.12 , gültig bis Di. 30.10.12

Die Pfinztaler Seniorenakademie feierte mit vielen Gästen

Ein Erfolgsmodell wird 15 Jahre alt

Die Pfinztaler Seniorenakademie ist eine Einrichtung der Gemeinde und inzwischen 15 Jahre alt. Unbestritten ist deren gesellschaftliche Bedeutung, verbunden mit einem großen Bekanntheitsgrad im Landkreis Karlsruhe und der Region. Zahlreiche Auszeichnungen belegen dies. Den kleinen runden Geburtstag beging man mit einer Feierstunde im evangelischen Gemeindezentrum in Berghausen. Dabei wurde der Arbeit der Seniorenakademie eine große Wertschätzung entgegengebracht. Deren Leitmotiv lautet bekanntlich: „Weg vom Defizitmodell des Alters, hin zur Aktivierung der vorhandenen beruflichen und sozialen Kompetenzen der Senioren“. Mit Unterstützung der politischen Gemeinde, die als Wegbereiter gelobt wurde, entstand so eine Erfolgsgeschichte, die nur Dank einem hohen Maß an bürgerschaftlichem und ehrenamtlichem Engagement vieler Menschen geschrieben werden konnte.

Frank Mentrup, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis, personifizierte das Erfolgsprojekt mit dem Ehepaar August und Rosi Becker. Im beruflichen Ruhestand zurückgekehrt in das Pfinztal haben der Pfarrer und die Sozialpädagogin sich dieser Herausforderung gestellt und die Etappe der ersten 15 Jahre mit Bravour gemeistert. Landrat Christoph Schnaudigel sprach von einer in der Kommune verwurzelten Institution und gab ihr in Anlehnung an deren breite Angebotspalette die bedeutungsvolle Bezeichnung als „Wissenschaftliche Vortragsgesellschaft“, die jedem Zugang gewähre.

Als einen Leuchtturm für einen Ort der guten Seelen in Baden bezeichnete Gisela Erler das Gebilde der Pfinztaler Seniorenakademie. Für die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in der Landesregierung hat sich seit 1997 Pfinztal als ein Vorzeigeort in der Seniorenweiterbildung entwickelt. Als Kapital und Kostbarkeit zugleich wertete Bürgermeisterin Nicola Bodner die Seniorenakademie in den Mauern ihrer Gemeinde. Sie sprach von einem Paradebeispiel, bei dem eine gesellschaftliche Notwendigkeit zu einer Plattform für eine Seniorenarbeit wurde, die es zu erhalten und zu mehren gilt“ resümierte das Gemeindeoberhaupt. „Was in diesen eineinhalb Jahrzehnten geleistet wurde, verdient Hochachtung und Respekt“, zollte Berghausenes Ortsvorsteher Harald Becker großes Lob an das Geburtstagskind.

Viele haben den Wagen der Pfinztaler Seniorenakademie bislang gezogen. Als Motoren ausgemacht, haben August und Rosi Becker mit Dynamik, Kraft und viel Herzblut das Steuer in Händen gehalten. Und bis Mai 2013 soll dies so weitergehen, sagte August Becker. Danach soll, so der 82-Jährige, für ihn und seine 80 Jahre alte Frau Rosi ein Wechsel stattfinden. „Becker´s haben die Pfinztaler Seniorenakademie mit hoch gepäppelt und werden auch ab Juni kommenden Jahres sich weiterhin verantwortlich für die Arbeitskreise zeigen, ansonsten werde ein Beiratsgremium die Belange der Einrichtung lenken“, machte August Becker zugleich einen Ausblick in die Zukunft. Interessenten dafür seien vorhanden, das stimmte optimistisch.

Der Feierstunde die musikalische Note gaben das Fröhlich`sche Männerquartett Berghausen, geleitet von Axel Bohmüller und das Streichorchester des Posaunenchors Söllingen, dirigiert von Walter Heiduck.

Text und Foto: Gemeinde





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