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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 11.10.12 , gültig bis Mi. 17.10.12

„ICT-Zufahrt“ und „Forschungs- und Innovationspark Hummelberg“ wurden eingeweiht

Erinnern Sie sich?

Nach dem Spatenstich – noch durch Bürgermeister Roser im Oktober 2011 - konnte jetzt von seiner Nachfolgerin, Bürgermeisterin Nicola Bodner, die bereits in Betrieb befindliche neue Zufahrtsstraße zum Fraunhofer ICT offiziell eingeweiht werden. Damit verbunden ist auch an das ICT angrenzend ein rund 20.000 Quadratmeter großes Sondergebiet für Firmen aus dem Bereich Forschung und Innovation. Drei Viertel der Fläche sind bereits verkauft, für rund 5000 qm wird noch ein Käufer gesucht.

Die neue Straße erstreckt sich von der Weiherstraße bis zum Bahnübergang „Hummelberg“ und wird in diesem Bereich auch die Bezeichnung Hummelbergstraße führen. Im weiteren Verlauf – vom Bahnübergang bis zum ICT- wurde aus Sicherheitsgründen ein beleuchteter Weg für die Fußgänger angelegt. Dieser Abschnitt behält den bisherigen Straßennamen Joseph-von Fraunhofer-Straße.

Bürgermeisterin Bodner blickte bei der Einweihung zurück auf die ersten Überlegungen in den 90er Jahren. Diese mussten jedoch verworfen werden, da die Planungen nicht kompatibel waren mit der heutigen Trassenvariante der B 293 Ortsumfahrung, welche ursprünglich noch als Wöschbacher-Tal-Trasse konzipiert war.

Für die Planung zeichnete Architekt Ibele aus Pfinztal verantwortlich. Durch die gleichzeitige Entwicklung der Gewerbeflächen wurde dann die Realisierung von Straße und Gewerbegebiet in eine Hand gelegt und von der Firma Li-Consult koordiniert.

Dank gilt den Anliegern dafür, dass der erforderliche Grunderwerb relativ gut lief und so das Verfahren nicht verzögerte. Die Baukosten für die Straße betrugen rund 1 Million Euro, wovon gut die Hälfte als Zuschuss aus dem Verkehrsfinanzierungsgesetz zurück fließt. Die Kosten für die Gewerbeflächen finanzieren sich aus den Verkaufserlösen.

Die neue Straße wird die Anwohner der bisherigen Zufahrtstraße wesentlich entlasten, da diese nun außerhalb der Wohnbebauung liegt. Immerhin arbeiten beim ICT derzeit rund 520 Menschen, die täglich auf den Hummelberg müssen. Rund 200 davon kommen mit der Stadtbahn.

Institutsleiter Prof. Dr. Elsner dankte in deren Namen besonders für die nun verbesserte Erreichbarkeit für Fußgänger, welche bisher ohne Licht und ohne Bürgersteig besonderen Gefahren ausgesetzt waren. Insgesamt zeigte er sich beim Empfang im ICT sehr zufrieden mit der jetzt geschaffenen Lösung.

Text und Foto: Gemeinde





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