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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 13.09.12 , gültig bis Mi. 19.09.12

Der Pfinztaler Wanderpokal der Jugendfeuerwehr geht in diesem Jahr nach Wöschbach

Fitness, Geschicklichkeit und Leistung sind an diesem Nachmittag gefragt. Beim Wettbewerb um den Wanderpokal der Jugendfeuerwehr Pfinztal kommt der Ausbildungsstand auf den Prüfstand. In Wöschbach, in und um das Feuerwehrhaus, warten fünf Aufgaben auf die sieben Teams. Ein Querschnitt aus Spiel, Spaß und Spannung sind die Hürden. Die mit der Planung beauftragten Melanie Becker, David Ferryman und Isabella Karl haben einen abwechslungsreichen Fünfkampf zusammengestellt.

Seit über 30 Jahren misst sich der Feuerwehrnachwuchs. Anfangs ging es um den Pfinztalpokal, seit 2001 um den von Horst Elsässer gestifteten Pfinztal-Wanderpokal. Wer ihn drei Mal in Folge gewinnt, darf ihn behalten, lautet das Reglement. Immer noch ist der erste Pokal im Umlauf. Das so genannte Triple hat noch keine Abteilungswehr geschafft. Auch beim zwölften Versuch hat sich daran nichts geändert. Jedoch ist Wöschbach dem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Die Mannschaft „Wöschbach 3“ mit Anna, Kai, Luca, Marcel und Robin belegte den ersten Platz. Da die Wöschbacher auch im vergangenen Jahr den Sieger stellten, haben sie die große Chance, 2013 in Berghausen, dem nächsten Austragungsort um den Pfinztal-Wanderpokal, den Cup endgültig ins Feuerwehrhaus nach Wöschbach zu holen.

Strategie ist alles und die nur im Zusammenspiel eines funktionierenden Teamworks. Wer gut abschneiden will, muss sich daran halten, sagt Pfinztal-Kommandant Frank Bauer, der sich an die Anfänge des Wettbewerbs zurückerinnert, als er noch selbst mitmachte. Aktuell gehören in Pfinztal 54 Jungen und Mädchen im Alter zwischen neun und 18 Jahren zum Feuerwehrnachwuchs. Dabei sein, bei der Hilfsorganisation, ist gefragt, macht Jugendleiter Sascha Beckman eine erfreuliche Bestandsaufnahme. Überhaupt werde gute Arbeit geleistet um das Abc der Floriansjünger zu lernen, fügt der Wöschbacher Abteilungskommandant Thomas Vogt hinzu. Jugendwarte und Betreuerteams stehen zur Verfügung und beim Wettbewerb ihren Teams mit Tipps und Ratschlägen zur Seite. An den Stationen gibt es viele Beobachter. So muss Wasser transportiert werden, es gilt sich zurechtzufinden in einem dunklen Raum und ein Geschicklichkeitsspiel erfordert ebenfalls volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Auf die Distanz von 20-Metern muss ein Tischtennisball durch einen Feuerwehrschlauch manövriert werden. In der Wöschbacher Freizeitanlage am Horster Graben wartet ein Rundkurs von 110 Metern, mit fünf Hindernissen. Von den Fünfer-Teams wird verlangt, eine Trage, die den Boden nicht berühren darf, sicher und so schnell als möglich ins Ziel zu bringen. Vier halten die Trage während der Fünfte auf der Trage liegt und los geht es. Das gespannte Spinnennetz am Ende ist die finale Herausforderung. Hier müssen alle in jeweils unterschiedlichen Öffnungen durch.

Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter, selbst aktiver Feuerwehrmann, zollte Anerkennung und Respekt. Einsatz und Engagement haben gestimmt, bescheinigt Horst Elsässer allen Mannschaften bei der Siegerehrung. An Team „Wöschbach 3“ übergab er den Pokal, auf den Plätzen folgten Söllingen 1, Berghausen, Wöschbach 1, Wöschbach 2, Kleinsteinbach und Söllingen 2. Mit Urkunden wurden die Platzierungen dokumentiert.

Text und Foto: Emil Ehrler





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