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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 23.08.12 , gültig bis Mi. 29.08.12

Der Kiosk Graf in Söllingen zieht um

„De Graf“ geht weiter – der alte Kiosk schließt, der neue Kiosk öffnet am 27. August!

In Söllingen ist der „Kiosk-Graf“ eine feste Größe. Seit 1948 steht das Gebäude an der Nordseite der Pfinzbrücke, dort, wo die Reetzstraße in die Bahnhofstraße einmündet und der Bahnübergang gleich nebenan ist. Im Zuge der im Bau befindlichen Nordumgehung Söllingen wird als Folgeschritt auch der schienengleiche Bahnübergang beseitigt. Eine Pkw-Unterführung soll kommen. Im Zuge dieser Maßnahme wird der derzeitige Bereich des Kiosks für die künftige Straßengestaltung benötigt. Der Neubau des Kiosks wurde auf der von den Graf-Töchtern Ingrid und Renate geerbten Gartenfläche gleich nebenan gebaut.

Der schmucke Holzrundbau ist inzwischen fertig gestellt. Die offizielle Inbetriebnahme des neuen Kiosks ist am 27. August. Ein zünftiges Einweihungsfest hat jetzt stattgefunden. Zur Institution „De Graf“, wie man in Söllingen den Kiosk nur nennt, kamen viele. Der Neubau konnte besichtigt werden. Auch wurde auf weiterhin gutes Gelingen mit den Betreibern angestoßen.

Nach nunmehr 74 Jahren befindet sich der Kiosk, den Ernst und Gertrud Graf in der Nachkriegszeit eröffneten, immer noch in der Familie. Mit dem Neubau findet eine besondere Geschichte ihre Fortsetzung, sagte Rainer Frantz. Als Vorbild für den neuen Kiosk nannte der mit der Planung beauftragte Baumeister eine Panoramahütte in Österreich. Der gebürtige Söllinger hatte denn auch den Wunsch, dass die Graf'sche Hütte immer voll sei, gehört doch neben dem Straßenverkauf auch eine Mini-Wirtschaft mit 25 Sitzplätzen dazu. Für Dietrich Meyer bedeutet der neue Kiosk eine Aufwertung des Ortsbildes. Nochmals blätterte der Schwiegersohn des Gründers in der Historie. Ernst und Gertrud Graf haben mit einer Trinkhalle von 18 Quadratmetern begonnen. Auf 80 Quadratmeter ist der Holzbau nach mehreren Erweiterungen angewachsen. Ab 1970 übernahmen die Töchter Ingrid und Renate das Geschäft. Zum Kiosk-Team gehören inzwischen auch Ute und Tania Wenz sowie Sibylle Scholl hinzu, während die Gesundheit von Schwiegersohn Norbert Fuhrmann ein Mitmachen nicht mehr erlaubt. Der neue Kiosk hat einen Durchmesser von 7,50 Meter. Dort soll weitergehen, was bislang unter dem Überbegriff „Bestes familiäres Verhältnis zu den Kunden“ als Dauerbrenner in Sachen Bindung zum Kiosk sich erwiesen hat. Bürgermeisterin Nicola Bodner wünschte ein „Weitergehen wie bisher“ denn der Betrieb ist aus Söllingen nicht wegzudenken. Das gute Miteinander im Zuge des Einweihungsfestes brachten die Kiosk-Familien Meyer und Fuhrmann als hilfreichen Beitrag zur praktizierten Solidargemeinschaft zum Ausdruck. Der Erlös von 704,10 Euro ging an die Aktion „Hilfe für Colin“. Der sechsjährige Colin Link ist ein mehrfach geistig und körperlich behinderter Junge aus Söllingen.





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