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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 16.08.12 , gültig bis Mi. 22.08.12

Bahnunterführung in Söllingen hat ihren Rohboden

160 Kubikmeter Beton flossen in die Schalung

Die Arbeiten für die Bahnunterführung in Söllingen kommen gut voran. Zwei Wochen nach Beendigung der Erdarbeiten im südlichen Bereich des Projekts Richtung Reetzstraße konnte bereits der Rohboden für das künftige Unterführungsbauwerk betoniert werden. Die Arbeitsfläche am Fuß des Bahndamms liegt zehn Meter tiefer als die Bahngleise. Auf einer Sauberkeits- und Folienschicht wurden die Schalarbeiten mit den Außenmaßen von 17,25 x 12,50 m gemacht. Für die Bewehrung wurden 25 Tonnen Stahl eingebaut. Der Rohboden selbst hat eine Stärke von 75 Zentimeter. Die Eisenbewehrung für die beiden Außenwände ist eingebunden und ragt sichtbar in die Höhe. Mit einem mobilen Pumpfahrzeug, dessen Ausleger bis 32 Meter weit reicht, wurden die benötigten 160 Kubikmeter Beton für den Rohboden eingebaut. Die wasserdichte Unterführung mit zweispuriger Fahrbahn soll den Lückenschluss der Nordumgehung Söllingen zwischen Reetz- und Wesebachstraße bilden. Für die Fertigung des Unterführungsbauwerks ist die Zeit befristet. Bis zum 29. Oktober muss der Großteil aus Beton und Stahl mit einer Grundfläche von 216 Quadratmetern gegossen und transportfähig sein. Ab dem 29. Oktober ist die komplette Bahntrasse mit drei Gleisen für genau fünf Tage still gelegt. Dann wird der gesamte Bahndamm abgetragen, ein Fundament gegossen, das Unterführungsbauwerk hydraulisch eingeschoben, der Gleisunterbau wieder hergerichtet und das Schienenbett neu gelegt. Exakt 100 Stunden hat dafür die Fachfirma aus Bochum Zeit. Das passgenaue Zeitfenster wurde bewusst in die Herbstferien verlegt, um Fahrgastspitzen zu vermeiden, muss doch während dieser Zeit der gesamte öffentliche Personenverkehr der Stadtbahn mit Omnibusersatzverkehr bewältigt werden. Die Regionalzüge der Deutschen Bahn zwischen Karlsruhe und Stuttgart werden komplett umgeleitet. Rund fünf Millionen Euro werden hier in die Erde verbaut. Im Sommer 2013 will man fertig sein. Dann ist die Nordumgehung Söllingen von der Bundesstraße 10 im Süden bis zur Wesebachstraße im Norden durchgängig befahrbar.

Text und Foto: Emil Ehrler





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