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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 16.08.12 , gültig bis Mi. 22.08.12

Theaterprojekt krönt Ferienbetreuung der Gemeinde

Erst- bis Viertklässler aus dem Schülerhort beeindrucken

Die Pfinztaler Ferienbetreuung ist eine runde Sache und eine lehrreiche, die viel Neues vermittelt, noch dazu. Diese Erfahrung haben in der Gemeinde Pfinztal 50 Jungen und Mädchen gemacht. Sie haben während der ersten beiden Ferienwochen an einem Theaterprojekt teilgenommen. Unter der Leitung von Ulrike Partik-Raupp hat man das Märchen der Gebrüder Grimm „Die Bienenkönigin“ erarbeitet. Die Vorstellung am Schlusstag war ein großer Erfolg. Zahlreiche Besucher zollten den Darstellerinnen und Darstellern Respekt und viel Applaus für eine prima Gesamtleistung.

In der Gemeinde Pfinztal gibt es in jedem Ortsteil einen Schülerhort für Erst- bis Viertklässler. Bis zu 270 Kinder besuchen die Einrichtungen in Berghausen, Kleinsteinbach, Söllingen und Wöschbach. Während der Dauer der Ferienbetreuung, die an 3 der 6 Ferienwochen stattfindet, betreuen die örtlichen Hortleiterinnen Denise Hendl, Hanne Liß und Miriam Urban, unterstützt von Carmen Kellner, Miriam Lerch und René Weber die Schülerschar. Täglich kam Ulrike Partik-Raupp für zwei Stunden in die Gartenschule hinzu, um das Märchen einzustudieren. Für einen noch besseren Background für die „Die Bienenkönigin“ sorgten ein Besuch bei Imker Klaus Albietz in Ittersbach, wohin man mit der Stadtbahn fuhr, sowie Ameisen-Anschauungsunterricht im Ferienhort. Man muss nämlich wissen, dass neben Enten auch Ameisen, Bienen und Pferde zu der Geschichte gehören. An der Märchenproduktion waren alle 50 Ferienkinder beteiligt. 15 davon übernahmen Rollenspiele. Es waren 10 anstrengende Arbeitstage. Rund um das Thema wurde alles selbst gemacht, wie Bühnenbild, Kostüme, Kulisse und Requisiten. Der Freiluft-Vorstellung auf offener Bühne ging im großen Schülerkreis ein lautes „Toi, toi, toi“ voraus. Es konnte losgehen.

Prinz „Dummling“ reitet in die weite Welt, um seine beiden Brüder David und Erik zu suchen. Er hat ein gutes Herz. Ihm allein gelingt es, die drei Aufgaben der Zauberin Morak zu lösen. Ameisen, Bienen und Enten helfen ihm dabei. Das gute Ende glückt nach 30 Minuten: Jeder Prinz nimmt eine der drei vom Zauber erlösten Prinzessinnen zur Frau. Die Prinzen-Mutter ist glücklich. Gefreut hat sich auch die Zauberin über die nachträglichen Glückwünsche von Prinz Dummling zum Geburtstag.

Bei der traditionellen Pfinztaler Ferienbetreuung war es das erste Theaterprojekt. Die Bearbeitung des Märchens durch Ulrike Partik-Raupp war dabei maßgeschneidert auf die Kinder, was anerkennend hervorgehoben wurde.

Text und Foto: Emil Ehrler





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