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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 16.08.12 , gültig bis Mi. 22.08.12

Sanitätshelfer zeigen ihr Können und Wissen

DRK-Fachkräfte aus vier Nationen beim Wettbewerb

Alle zwei Jahre ruft das DRK Söllingen zum internationalen Wettbewerb. Die Veranstaltung hat sich zu einem der bedeutendsten in der Bundesrepublik entwickelt. Auch die Zahlen sprechen dafür: 25 teilnehmende Gruppen mit 156 DRK-Fachkräften aus vier Nationen im Alter von 14 bis 60 Jahren. Mit 33 Einsatzfahrzeugen wurde das Pfinztaldorf aus allen Teilen der Bundesrepublik, aus Frankreich, den Niederlanden und Österreich angesteuert.

Die Räuchle-Halle sowie das weitläufige Areal außen herum, auf dem auch die 18 Großzelte standen, waren vorbereitet. An den drei Veranstaltungstagen bot der DRK-Ortsverein 150 Hilfskräfte aus den eigenen Reihen sowie aus deren Freundeskreis auf. Neutrale Beobachter, darunter auch Bürgermeisterin Nicola Bodner, sprachen vom Wettbewerb als einem Gewaltakt.

Zum sechsten Mal ausgetragen wurden alle Erwartungen erfüllt. Über den Ort verteilt waren 14 Stationen aufgebaut, die von den Gruppen angelaufen wurden. Die Gesamtstrecke betrug rund sechs Kilometer. Breit gefächert war das Anforderungsprofil: Erste-Hilfe, Geschick, Allgemeinwissen, Sport sowie Spaß. In der Summe resultierte daraus die Benotung. Es galt auf der Basis von intaktem Teamgeist die Aufgaben im Kampf um gute Platzierungen zu lösen. Fortwährend waren Können und Wissen der ehrenamtlichen DRK-Sanitätshelfer gefragt. Ausgelobt hatte der Veranstalter mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Günter Maag und seinem Vertreter Markus Stefan an der Spitze einen zweigeteilten Wettbewerb für aktive Sanitätsbereitschaften und Jugendrotkreuzgruppen. Für die kniffligen Aufgaben war ein Team um die Bereitschaftsleitung mit Petra Daum und Holger Kröner verantwortlich. Ein Beispiel: Beim Ausräumen einer Scheune löst sich eine Kiste vom Seilzug und fällt auf zwei Arbeiter. Oder: Ein Radfahrer ist gestürzt und hat sich eine Kopfplatzwunde zugezogen. Er schätzt die Situation falsch ein und fährt verletzt nach Hause. Dort geht es ihm schlechter, er alarmiert den Rettungsdienst.

Zehn Minuten hatte jede Gruppe Zeit, an der jeweiligen Station zum Agieren. Für Interessierte bestand die Möglichkeit, den Hilfskräften über die Schulter zu schauen. Zum zweiten Mal in Söllingen dabei war das Jugendrotkreuz aus Mauer im Kreisverband Rhein-Neckar-Heidelberg. Zwischen 15 und 18 Jahre alt sind Christina, Lea, Lisa, Regina und ihre Gruppenleiterin Lisa-Marie. Sandra, die Ausbilderin der Gruppe, hielt mit der Kamera das Geschehen für die nachträgliche Aufarbeitung daheim fest. Schiedsrichter wie Mario Klumpp oder Ronny Stetter und Renate Stetter-Hahn mussten das Gesehene bewerten. Für die eingesetzten Personalcoaches wie Dietmar und Ingrid (vom Kreisverband Göppingen) waren Betreuung und Schminken der Mimen eine fortwährende Herausforderung.

Der DRK Ortsverein Söllingen blickt 2012 auf 120 Jahre zurück. Beim Ehrenabend mit Siegerehrung wies DRK-Kreisvorsitzender Kurt Bickel auf dieses Jubiläum hin. Die Leistungen beim Wettbewerb seien gut gewesen, sagten DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Sabine Dickmann und Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter. In der Endplatzierung bei den Aktiven lag im Feld der 18 Teams „Lieboch 1“ aus dem Bezirk Graz in Österreich vor Mistelbach/Oberfranken und der Mannschaft aus dem Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Konkurrenz beim Jugendrotkreuz entschieden mit einem Doppelsieg die Schwaben aus Rottweil 1 vor Rottweil 2. Auf dem dritten Platz landete das Jugendrotkreuz aus Mauer, worüber sich das Mädchen-Sextett riesig freute.

Text und Foto: Emil Ehrler





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