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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Geselligkeit/Feste | Mitteilung vom Do. 09.08.12 , gültig bis Mi. 15.08.12

Wöschbach feierte sein Straßenfest

„Xerxes“ und „Susanne“ sorgen für ideales Wetter - Die Wöschbacher Vereine richten zum neunten Mal ihr Straßenfest zwischen Bruchwiesen- und Friedenstraße aus

Gerade noch rechtzeitig hat das Wetter eingelenkt und das Hoch „Xerxes“ mit Hitzegraden sich mit dem Tief „Susanne“ gemischt. Die Folge war ein Temperatursturz beim neunten Straßenfest in Wöschbach mit idealem Wetter.

In großer Zahl kamen die Besucher ins Wöschbacher Tal. Alle drei Jahre feiert man im Pfinztaler Ortsteil zwischen Bruchwiesen- und Friedenstraße. Auf diesen 100 Metern entlang der Hauptstraße hat das Straßenfest seine feste Adresse. Aus der Taufe gehoben wurde die Festivität 1988. Die Freude, dass so etwas stattfindet, ist ungebrochen.

Für das Straßenfestkomitee mit seinem Vorsitzenden Andreas Marquardt ist das Event verbunden mit einer langen Vorbereitungszeit und dem Angewiesensein auf Mithilfe, wie durch das DRK-Wöschbach mit seinem Sanitätsdienst. Dieses Mal lag ein großes Augenmerk bereits auf der offiziellen Eröffnung mit Fassanstich. Pfinztals neue Bürgermeisterin Nicola Bodner, erstmals vor diese Aufgabe gestellt und mit Lederschürze gewappnet, hatte sich mit Ortsvorsteher Otmar Bittner auf die Abfolge abgestimmt: Das Gemeindeoberhaupt assistierte und stand mit dem ersten zu füllenden Krug parat, während Wöschbachs OB den Hahn ins Fass befördert. Drei präzise Schläge ohne jegliches Malheur und angezapft war das Fass. Beifall gab es hierfür und natürlich viel Blasmusik.

In Belgien, 576 Kilometer von Wöschbach entfernt, liegt Oostrozebeke. Deren Repräsentant bei Wöschbacher Straßenfesten ist stets das Orchester der Königlichen Harmonie Sint Cecilia. An beiden Festtagen haben Dirigent Nicolas Viersdraete und Tambourmajor Roland Outtier mit Musikern sowie einem Majoretten-Sextett und Trommler-Gruppe für stimmungsvolle Begleitmusik, darunter ein „Aperitif-Konzert“ gesorgt. Überhaupt wurde viel musiziert entlang der Feststrecke. Ein Stelldichein gaben sich die Musikvereine aus Liedolsheim, Malsch, Söllingen und Untergrombach, das Jugendorchester des Musikvereins Söllingen sowie der Musikverein „Frohsinn“ Wöschbach. Die Aufgabe, das Straßenfest in ihrem Heimatdorf zu rocken, übernahm die Band „Rock Appeal“. Die Oldies des Akkordeonrings Wöschbach mischten mit und DJ Bengi war für heiße Rhythmen zuständig. Mit sechs Stationen vertreten war die Wöschbacher Straßenfestgemeinschaft, dazu kam ein Mini-Rummel mit Karussell, Wurf- und Süßwarenstand. Bereits nach dem ersten Tag zogen Akkordeonring, Freiwillige Feuerwehr, Musikverein, Sportschützenverein, Tischtennis-Club sowie Turn- und Sportverein ein zufriedenes Fazit. Auch Tag zwei des Straßenfests ließ Besucher wie Veranstalter auf ihre Kosten kommen. Als bei jeglichem Wetter tauglich wurde das Erinnerungsgeschenk „Schirm und Wöschbacher Schal“ der Gemeinde Pfinztal an die 49-köpfige Gastdelegation aus Oostrozebeke verstanden, das Nicola Bodner und Otmar Bittner an Nicolas Viersdraete überreichten.

Text und Foto: Emil Ehrler





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