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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 02.08.12 , gültig bis Mi. 08.08.12

Bürgerinformationsveranstaltung: Beseitigung Bahnübergang Kleinsteinbach

Bürgerinformationsveranstaltung in Kleinsteinbach zur Beseitigung des Bahnübergangs in Kleinsteinbach

Viele Kleinsteinbacher und auch Interessierte anderer Pfinztaler Ortsteile konnte Bürgermeisterin Nicola Bodner bei der Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs in der Ortsmitte von Kleinsteinbach begrüßen.

Die fast zweistündige Veranstaltung war umfassend, informativ und zeigte die Hintergründe und die Chronologie des Zustandekommens des vorgestellten Planvorentwurfs auf.

Vom Podium aus informierten folgende Fachleute: Ortsbaumeister Günter Knobloch, Werner Müller vom planenden Ingenieurbüro aus Karlsruhe, Dieter Jockers von der DB-Projektbau GmbH und Matthias Völker von der DB Netz-AG. Diese standen auch noch nach dem Studium der Planung für Fragen aus dem Zuhörerkreis zur Verfügung. Dabei kam deutlich heraus, dass man sich momentan noch ganz am Beginn der Planungsphase befindet und es im Laufe des noch einzuleitenden Verfahrens etliche Möglichkeiten zum Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern im Kleinen gibt. Bürgermeisterin Nicola Bodner machte deutlich, dass man am Beginn eines langen Weges steht, den man gemeinsam mit der Bürgerschaft gehen möchte.

Nach mehreren Sitzungen im Ortschaftsrat, in den Fachausschüssen und im Gemeinderat war man zu der Meinung gelangt, dass die ausgearbeitete Planung zunächst der Bürgerschaft vorzustellen ist. Diese sieht vor, den niveaugleichen Bahnübergang im Zuge der der Burg- und Industriestraße aufzugeben und die Querung der Bahnlinie zukunftsfähig zu machen. Gemeint ist damit die Schaffung einer neuen Bahnüberquerung für Fahrzeuge am Ende der Industriestraße mit direktem Anschluss an die Bundesstraße 10 sowie einer Unterquerungsmöglichkeit für Fußgänger am jetzigen Bahnübergang.

Die von Bürgermeisterin Bodner moderierte Aussprache warf aus Bürgersicht eine Vielzahl von Fragen auf. Die vorgestellte Planung sorgte bisweilen sogar für emotionale Reaktionen bis hin zur Ablehnung der Planungsidee und Verweis auf alternative Möglichkeiten. Während manche sich eine sensiblere Planung wünschten, sahen andere in der vorgestellten Planung eine Chance für das Planungsbüro zur Weiterentwicklung des Projekts, um das Gefährdungspotential am Bahnübergang zu beseitigen.

Die Fachleute machten deutlich, dass es keine einfache bauliche Lösung geben wird und jede Planung mit Eingriffen verbunden ist. Die künftige Lösung des Gefahrenpunkts soll deshalb so ortsverträglich wie möglich geplant werden. Der von Dieter Jockers vorgetragene Gesichtspunkt, dass andere Kommunen sich die Hände reiben würden, wenn sie die Chance auf Beseitigung ihres niveaugleichen Bahnübergangs bekämen, noch dazu überwiegend von Dritten finanziert, zeigte die Richtung auf, in die sich die Gemeinde bewegen sollte. Denn die Verbesserung der derzeitigen Situation muss oberstes Ziel der Gemeinde sein.

Text: Gemeinde/Emil Ehrler





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