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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 26.07.12 , gültig bis Mi. 01.08.12

KVV-Forum erstmals in der Region

Informative Veranstaltung in der Aula des Bildungszentrums

Etwas mehr als 50 Interessierte nahmen die Einladung des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) und der Gemeinde Pfinztal zum KVV-Forum wahr, das neben vielen Informationen auch Gelegenheit zur Diskussion mit den Verantwortlichen bot. Offen und konstruktiv konnte man so seine Probleme an die Verantwortlichen herantragen und besprechen.

Auf dem Podium saßen neben Bürgermeisterin Nicola Bodner der KVV-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza, der KVV-Handlungsbevollmächtigte Dr. Klaus Lösch (KVV), Reinhard Rothfuss, Betriebsleiter der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und Dieter Thomann von der Bürgerinitiative JA zur Kombilösung.

Zwei Impulsvorträge gingen der von Bürgermeisterin Nicola Bodner moderierten Diskussion voraus: Dr. Klaus Lösch schilderte die Entwicklung des erfolgreichen „Karlsruher Modells“ unter besonderer Berücksichtigung der Stadtbahnlinie 5 nach Pfinztal. KVV-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza stellte den nicht nur aus Pfinztal gekommenen Zuhörerinnen und Zuhörern die Kombilösung vor, jenes 641 Millionen Euro teure Projekt, bei dem in der Innenstadt von Karlsruhe ein Tunnel für Stadt- und Straßenbahnen unter der Kaiserstraße mit einem Südabzweig in die Ettlinger Straße und ein Autotunnel unter der Kriegsstraße mit einer neuen Straßenbahntrasse darüber entsteht. Von diesem Projekt, das war Casazza wichtig, profitiert auch der Nahverkehr im Umland, weil der durch den Erfolg des „Karlsruher Modells“ in der Karlsruher Innenstadt an der Leistungsgrenze angekommene ÖPNV zukunftssicher ausgebaut wird. Die Initiative „Ja zur Kombilösung“, auf dem Podium vertreten durch deren Vorsitzenden Dieter Thomann, unterstützt als Meinungsbildner das Projekt. Bürgermeisterin Bodner nutzte gleich zu Beginn der Diskussion selbst die Gelegenheit, um ein den Pfinztaler Bürgern besonders wichtiges Thema vorzutragen: Wird der Abtransport des Abraums vom Tunnelbau – immerhin etwa 660.000 Kubikmeter Kies und Sand – dafür sorgen, dass noch mehr LKW als bisher durch die Gemeinde rollen? Dr. Casazza zeigte auf, dass bis jetzt noch keine Entscheidung über die Verwendung des Materials gefallen ist und damit auch nicht über den Weg des Abtransports. Natürlich ging es an diesem Abend auch um die Infrastruktur – und hier insbesondere um den Kleinsteinbacher Bahnhof. Der Zustand der Anlage wurde gleich mehrfach angesprochen und die AVG versprach Abhilfe. Zuvor soll ein von Bürgermeisterin Bodner angeregter Ortstermin zur Verdeutlichung der Anliegen stattfinden.

Nach intensiver Diskussion und der Fortsetzung des Gesprächs in kleiner Runde blieb am Ende der Eindruck, dass die Pfinztaler Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadtbahn grundsätzlich zufrieden sind, im Einzelfall aber Verbesserungen wünschen. Vom Abend mit dem Meinungsaustausch in der Aula des Bildungszentrums haben am Ende beide Seiten profitiert. Eine solche Gelegenheit soll es in der Zukunft wieder geben - das war am Ende einhelliger Konsens unter den Anwesenden.

Text und Foto: Gemeinde





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