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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 26.07.12 , gültig bis Mi. 01.08.12

Die Gemeinde würdigt die Leistungen verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger

Ehrenabend der Gemeinde Pfinztal im Selmnitzsaal

Ehrenamtliches oder bürgerschaftliches Engagement bereichert das gesellschaftliche Leben jedes Ortes. Die Gemeinde Pfinztal nimmt das vielfältige Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr aufs Neue zum Anlass, diejenigen zu ehren, die sich in besonderer Weise um die Gemeinschaft verdient gemacht haben. Das ehrenamtliche Engagement hat dabei viele unterschiedliche Gesichter, wie sich beim Ehrungsabend der Gemeinde in der vergangenen Woche herausstellte. Denn die Freizeitgestaltung kann sehr unterschiedlich und individuell ausfallen und letztlich hilfreich und fruchtbar sein. So verbirgt sich im Gros der Gesellschaft ein erstaunliches Potenzial an Fähigkeiten, das zumindest ein Mal im Jahr ins Rampenlicht gerückt und gewürdigt wird und dann wieder in der Normalität verschwindet. Insgesamt 46 zu Ehrende standen dieses Mal auf der Liste, vom Schüler bis zum Senior.

Im Selmnitzsaal war alles gerichtet. Erstmals mit der Planung und Gestaltung des Ehrenabends beauftragt setzte Christian Bauer von der Gemeindeverwaltung mediale Technik zur visuellen Programmübersicht ein. Damit war jeder sprichwörtlich im Bilde und der Moderation von Nicola Bodner mit allgemeinen Vorabinformation auf der Leinwand eine fundierte Basis gegeben. Für die Bürgermeisterin war es der erste Auftritt beim Ehrungsabend an verantwortlicher Stelle.

„Die zu Ehrenden leisten wertvolle Beiträge für unsere Gemeinde und sie sind Vorbilder für andere. Sie alle haben ein bestimmtes Ziel. Sei es Menschen mit gleichen Interessen zusammenzubringen, musikalisch oder sportlich zu den Besten zu gehören und Pfinztal nach außen gut zu präsentieren, schulische Höchstleistungen zu erbringen oder ehrenamtlich auf verschiedenen Gebieten tätig zu sein“ umriss das Gemeindeoberhaupt das Spektrum der Leistungen. Das Ehrenamt sei der Motor für viele Zeitgenossen jeglichen Alters. Viele Dinge würden dabei still, leise und unmerklich geschehen, wobei überall Leistungen verlangt werden, die enormen Einsatz an Hingabe und Zeit einfordern, sagte Nicola Bodner.

Mit der individuellen Wertschätzung beim Ehrenabend bringt die Gemeinde Pfinztal den Geehrten gegenüber Anerkennung, Hochachtung und Respekt zum Ausdruck. „Jeder von Ihnen trägt dazu bei, dass wir eine lebendige, lebenswerte und menschliche Gemeinde sind, die dadurch an Lebensqualität gewinnt“ machte die Bürgermeisterin deutlich.

Beim Ehrungsreigen selbst ging der jeweiligen Auszeichnung ein kurzes Gespräch der Moderatorin mit den zu Ehrenden voraus. Dabei wurden die Tätigkeitsfelder beschrieben, aber auch Aussagen gemacht, wie man beispielsweise zur Freizeitgestaltung kam oder wie lange das Hobby, das längst zur Herzenssache wurde, ausgeübt wird. Insbesondere bei denjenigen, die im sozialen Bereich wirken, wurde die Gunst der Stunde genutzt, um für die gute Sache und weitere Mitstreiter zu werben.

Für beschwingte Übergänge im Protokoll sorgte die Musikschule Christina Bravo und Thomas Nutzenberger aus Söllingen: Mehrere Nachwuchstalente gaben mit Violine und Klavier Kostproben ihres Könnens, während Pianist Thomas Nutzenberger hören ließ, zu welcher Qualität eine fundierte musikalische Ausbildung führen kann. Viel Applaus für die 46 geehrten Pfinztalerinnen und Pfinztaler verliehen dem Wunsch und der Hoffnung Ausdruck, dass das Ehrenamt weiterhin mit ganzem Herzen gestaltet wird. Auch die Hoffnung wurde damit verbunden, dass andere dadurch motiviert werden, sich ebenfalls in die Ortsgemeinschaft aktiv mit ihren Begabungen und Interessen einzubringen.


Ausnahmsweise im Rampenlicht stehen

Beim Ehrungsabend der Gemeinde Pfinztal stand der Satz „Sie alle investieren Zeit, sind für andere da, bringen Menschen zusammen, sie stärken die Gemeinschaft, organisieren und planen gemeinsame Aktivitäten, sie bilden sich weiter für andere, lernen, üben und trainieren“ stellvertretend für alle 46 Frauen und Männer verschiedener Generationen, die ausgezeichnet wurden.

Bürgermeisterin Nicola Bodner entbot diese Wertschätzung, überreichte Urkunden, Sachpreise und Gutscheine sowie zwei Pfinztaler-Ehrenmedaillen in Bronze an Heinz Kunzmann vom Kraftsportverein Berghausen und Elmhorst Siebler vom Posaunenchor Söllingen – für jeweils über 50-jähriges Mittun als Ringer bzw. Bläser.


Die Ehrungen:

  • Musikschule Bravo/Nutzenberger: Die Musikschüler Nina Bechtold, Matthias Frick, Jasmine Klee, Johanna Schliebitz und Viktor Schüssler für vordere Platzierungen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.
  • Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Söllingen: Simon Maag, Anja und Marianne Wenz - Gewinn des Bundeswettbewerbs „Nachtorientierungslauf in Stuttgart 2011“ und damit als Ausrichter desselben Wettbewerbs 2013 in der Gemeinde Pfinztal benannt.
  • Evangelische Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach: Marliese Cramer, Karoline Gröhbühl und Martha Nagel für über 15-jährige Tätigkeit im Besuchsdienst
  • Helga Heller für die Pflege des Wassergeflügels an der Pfinz in der Söllinger Ortsmitte
  • Christiane Köhl, Gerhard Rothweiler und Thomas Seeger für jeweils über 15 Jahre Mitarbeit beim Ferienprogramm der Gemeinde
  • Giovanni Vivona – Finder des Turmhahns der evangelischen Kirche in Grötzingen
  • Hans-Jürgen Wecke für seinen Einsatz für Menschen mit Handicap
  • Geschwister-Scholl-Realschule: Emilia Decressin und Katja Kastner – beide gehören zur AG „Umwelt Ahoi“.
  • Grundschulen: Martina Klotter (Kleinsteinbach) sowie Heidi Beckmann, Manuela Porstein und Sibylle Specht (alle Wöschbach) – langjährige Lesepatinnen
  • Kindergarten „Rasselbande“: Sabine Hock – gestaltete als Kunstmalerin die Einrichtung
  • Kraftsportverein Berghausen: Julian Brost, Oliver und Sebastian Kurth – mehrfach erfolgreiche Nachwuchsringer
  • Ludwig-Marum-Gymnasium: Kathrin Hurst, Meike Lorenz, Selina Ruppel und Ann-Cathrin Stolle – Preis der Wirtschaftsstiftung Südwest
  • Tim Pollandt und Michiel van Steenhoven – 1. Platz internationaler Känguru-Wettbewerb; Philipp Seitz – Sieger Landeswettbewerb „Jugend debattiert“.
  • Naturfreunde Berghausen: Rosemarie Biro – lange Jahre in Mehrfachfunktion bei der Ortsgruppe.
  • Ökumenische Diakoniestation: Erhard Dürr, Rainer Mall, Werner Merkle, Wolfgang Reichenbacher, Bernd Schlageter, Alfred Sengle, Rudi Thome und Manfred Wenz – ehrenamtlicher Fahrdienst
  • Schreinerei Heemken, Söllingen: Lukas Rossol – Sieger Handwerkskammer Karlsruhe „Bester Tischler“


Text: Gemeinde/Emil Ehrler
Fotos: Emil Ehrler





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