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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 19.07.12 , gültig bis Mi. 25.07.12

„Manege frei“ in Wöschbach

Gastspiel des Zirkus „Talentino“ geht Projektwoche voraus

Alle vier Jahre gastiert der Zirkus „Talentino“ in Wöschbach in der Mehrzweckhalle und gibt eine Vorstellung. Dann spielen kleine Wöschbacher für große Wöschbacher, denn der Zirkus „Talentino“ ist der Zirkus der Grundschule. Dem Spektakel voraus geht eine Projektwoche und alle 74 Schüler nehmen daran teil. Bis es aber „Manege frei“ heißt, sind täglich vier bis fünf Stunden Training angesagt. Die Leitung liegt beim Zirkuspädagogen Marcus Kohne, dem vielfache Unterstützung zuteil wird, denn Lehrerschaft und Eltern packen mit großem Engagement an. Die Schüler haben dem Zirkusprojekt langfristig entgegengefiebert. Sie wollen sich dabei mit ihren artistischen und akrobatischen Fertigkeiten beweisen. Die gemeinsamen Tage vermitteln wichtige Komponenten: Schulung der Motorik sowie das Herausarbeiten und Stärken von sozialen Werten. Unter dem Schirm von sehr viel Spaß wird Wert auf Eigenverantwortung, Fairness, Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Zuverlässigkeit gelegt. Dank „Talentino“, erklärt Rektorin Jasmin Pantò, kommt jeder Wöschbacher Grundschüler einmal in den Genuss, Zirkus zu spielen. Eine lautstark gerührte Werbetrommel mit dem Slogan „Für den Zirkus Talentino wurden keine Kosten und Mühen gescheut, lassen Sie sich den sensationellen Nervenkitzel nicht entgehen“ zeigte mit einer vollbesetzten Halle Wirkung. Dank der Unterstützung durch Sponsoren, den Förderverein und die Schulstiftung Baden-Württemberg konnte die Kleinkunstschule in Wöschbach sich diesen Traum erfüllen. 90 Minuten dauert die Show mit einem Dutzend Programmpunkten. Die Moderation teilen sich Lara, Laura und Leonie, die in Superlativen die Nummern ankündigen.

Der Vorhang geht auf „Die Rolling Ten“ mit Ball, Band, Reifen und Seil legen los. Mit verblüffender Leichtigkeit beeindrucken „Die wirbelnden Untertassen“. Ganzer Mut ist gefordert bei „Orientalische Wunder“, wobei das Liegen auf dem Nagelbrett, das Gehen auf Glasscherben und ein Schlangenbeschwörer das Publikum den Atem anhalten ließ. Auf dem Einrad zeigten „Die Stahlpferdreiter“ ebenso ihr spektakuläres Können wie danach die „Tanzenden Seilgeister“. Mit Rollenwippe dazu Jonglage mit Bällen und Keulen wussten die „Devil Kids “ gekonnt umzugehen. Zehn Raubkatzen „Die Bestien des Dschungels“ zeigten mit zwei Dompteusen ihre Kunststückchen und Nedzad aus dem Publikum wagte sich mitzutun. Die Diabolos der „Fliegenden Teufel“ flogen hoch und weit. Für die Lachnummer sorgten sechs Clowns, die es gemeinsam schafften, einen Luftballon aufzublasen. Auf dem Einrad in gut zwei Meter Höhe drehten kleine Künstler, genannt „Die verrückten Drahtesel“, ihre Runden. Auf Menschenpyramiden spezialisiert haben sich „Die phantastischen Elf“, was sie mit einer ausgefeilten Choreografie zeigten.

Die Vorstellung bezeichnete Marcus Kohne als einen Mix aus Fantasie, Kreativität und Mut. Das Zustandekommen war eine überzeugende Gemeinschaftsleistung in der Manege und drum herum. Alle haben großartiges geleistet, fügte Rektorin Jasmin Pantò hinzu. „Der Künstler Lohn ist der Applaus“- in der Mehrzweckhalle gab es davon ausreichend und am Ende beim großen Finale einen anhaltenden Nachschlag. Das im Anschluss eröffnete Schulfest wartete mit weiteren Angeboten, Spielen und Vorführungen, auch musikalischer Art, durch die Ortsvereine auf.

Text und Foto: Emil Ehrler





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