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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 12.07.12 , gültig bis Mi. 18.07.12

Mobiler Brandcontainer der Feuerwehr in Pfinztal

Einmal im Jahr findet in Pfinztal eine reale Heißausbildung der Feuerwehr statt. So versammelten sich am vergangenen Wochenende ca. 100 Feuerwehrmänner und Frauen aus Pfinztal in Kleinsteinbach. Es mussten pro Person 2 Durchgänge absolviert werden, die an beiden Tagen bei der Übungsleitung begannen. Danach wurde vom anwesenden DRK eine Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. Da samstags noch eine große Hitzebelastung dazukam, war die Anforderung des DRK´s, mindestens einen Liter Flüssigkeit vor Betreten des Containers getrunken zu haben. Nach dem medizinischen Check ging es weiter zu den veranschlagten Stationsausbildungen. Diese beinhalteten das richtige betreten eines Brandraumes und dem richtigen Verhalten während eines Atemschutznotfalles. Danach wurde man truppweise aufgerufen, um sich für den Container fertig auszurüsten. Mit der rund 15 kg schweren Ausrüstung ausgestattet, bekam man seinen Übungsbefehl.

'Kellerbrand in Wohnhaus, gehen sie über die Treppe zur Brandbekämpfung vor', hieß es vom beobachtenden Gruppenführer. Die Angrifftrupps fanden beim Betreten des Containers einen Vollbrand der Kellertreppe vor. Diese wurde abgelöscht, um ein sicheres Vorgehen gewährleisten zu können. Im Kellerraum angekommen fanden die Feuerwehrmänner/-frauen einen simulierten Gasflaschenbrand vor. Hier war das Zusammenarbeiten der Trupps gefragt. Während der Truppmann die Flaschen kühlt und die Flammen niederschlägt, dreht der Truppführer die Ventile zu. Als Weiteres musste ein Fettbrand in einem Topf unter Kontrolle gebracht werden. Da das Wasser das Feuer in diesem Fall vergrößert statt verkleinert, musste in dem 600 Grad heißen und dunklen Container der Deckel dazu gefunden werden, um die Flammen zu ersticken. Zum Abschluss wurde noch das richtige Verhalten bei einer Rauchgasdurchzündung (Flash-Over) geübt. Bei der Meldung ,,Feuer schwarz', wurde die Übung beendet und der Trupp konnte wieder ins Freie gehen. Dort wurden sie gleich vom DRK mit Getränken versorgt und zur Nachsorgeuntersuchung gebeten. Stellvertretender Bürgermeister Frank Hörter, Kreis- und Gemeinderätin Dagmar Elsenbusch sowie die Gemeinderätinnen Frau Schneider und Frau Konstantin machten sich vor Ort ein Bild und waren von Ablauf, Organisation und dem großen Engagement der Feuerwehrleute unter diesen schwierigen Bedingungen sehr beeindruckt. Ein besonderer Dank gilt dem DRK Söllingen, das an beiden Tagen von 7.00 bis 18.00 Uhr die Feuerwehr tatkräftig unterstützt hat.


Und das waren die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr im Juni 2012

  • Einsatz: 6.6., Alarm: 20.41 Uhr, Dauer 1,5 Std., Alarmstichwort: B-1, Brandmeldealarm, alarmiert: Abt. Söllingen, Abt. Kleinsteinbach, im Einsatz: 25 Einsatzkräfte, 5 Fahrzeuge
  • Einsatz: 7.6., Alarm: 7 Uhr, Dauer 5 Std., Alarmstichwort: Sicherheitsdienst, Straßenabsicherung, alarmiert: Abt. Wöschbach, im Einsatz: 5 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeuge
  • Einsatz: 11.6., Alarm: 13.42 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: H 3.1 Person in Not, Tür öffnen, alarmiert: Abt. Berghausen, im Einsatz: 4 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge
  • Einsatz: 14.6., Alarm: 17.38 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: B-E, Nachschau nach Schmorbrand, alarmiert: Abt. Berghausen, im Einsatz: 4 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeug
  • Einsatz: 14.6., Alarm: 21.50 Uhr, Dauer 1,5 Std., Alarmstichwort: H-4.1, Verkehrsunfall PKW, Person eingeklemmt, alarmiert: Abt. Kleinsteinbach, Abt. Söllingen, im Einsatz: 24 Einsatzkräfte, 4 Fahrzeug
  • Einsatz: 16.6., Alarm: 19.09 Uhr, Dauer 4,5 Std., Alarmstichwort: Brandsicherheitswache, alarmiert: Abt. Söllingen, im Einsatz: 5 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeug
  • Einsatz: 18.6., Alarm: 19.49 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: H-2.1 kleine Hilfeleistung, alarmiert: Abt. Wöschbach, im Einsatz: 5 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeuge
  • Einsatz: 18.6., Alarm: 2.42 Uhr, Dauer 1,0 Std., Alarmstichwort: H-2.1 kleine Hilfeleistung, Amtshilfe für Polizei, alarmiert: Abt. Söllingen, im Einsatz: 6 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeuge
  • Einsatz: 19.6., Alarm: 19.19 Uhr, Dauer 1 Std., Alarmstichwort: H-3.1, Person in Not, technische Hilfe für den Rettungsdienst, alarmiert: Abt. Berghausen, im Einsatz: 4 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge
  • Einsatz: 20.6., Alarm: 16.21 Uhr, Dauer 3 Std., Alarmstichwort: H-2.1 kleine Hilfeleistung, Personensuche, alarmiert: Abt. Berghausen, Abt. Söllingen, im Einsatz: 13 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeug
  • Einsatz: 21.6., Alarm: 20.05 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: B-1, Brandmeldealarm, alarmiert: Abt. Berghausen, im Einsatz: 10 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeug
  • Einsatz: 21.6., Alarm: 23.33 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: H-2.1 kleine Hilfeleistung, Baum entfernen, alarmiert: Abt. Berghausen, im Einsatz: 8 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeug
  • Einsatz: 22.6., Alarm: 12.43 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: B-1, Brandmeldealarm, alarmiert: Abt. Berghausen, Abt. Wöschbach, Abt. Söllingen, im Einsatz: 8 Einsatzkräfte, 4 Fahrzeug
  • Einsatz: 22.6., Alarm: 20.15 Uhr, Dauer 2,5 Std., Alarmstichwort: Brandsicherheitswache, alarmiert: Abt. Wöschbach, im Einsatz: 3 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeug
  • Einsatz: 23.6., Alarm: 20 Uhr, Dauer 4 Std., Alarmstichwort: Brandsicherheitswache, alarmiert: Abt. Kleinsteinbach, im Einsatz: 2 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeug
  • Einsatz: 26.6., Alarm: 20.21 Uhr, Dauer 1 Std., Alarmstichwort: H-3.1 Person in Not, Tür öffnen, alarmiert: Abt. Söllingen, im Einsatz: 9 Einsatzkräfte, 1 Fahrzeug
  • Einsatz: 30.6., Alarm: 2.35 Uhr, Dauer 0,5 Std., Alarmstichwort: B-1, Brandmeldealarm, alarmiert: Abt. Berghausen, im Einsatz: 13 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeug

Text und Foto: Feuerwehr





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