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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Do. 22.03.12 , gültig bis Mi. 28.03.12

Prinz und Kinder gemeinsam auf abenteuerlicher Reise

Kathrin Beddig setzt Mitmachmärchen in Szene

Der Prinz aus dem Märchen bereist die Welt und hat einen kostbaren Beutel dabei. Darin sind durchsichtige Bergkristalle, die sollen zu bunten Edelsteinen werden, ein Hochzeitsgeschenk für seine Braut, die Prinzessin. Für die lange Reise hat er als Proviant einen Block Papier, Schreibfeder, Tinte und Walnüsse dabei. Begleiten dürfen den Edelmann Kinder und Eltern. Sie sind die nächste halbe Stunde mittendrin in der zauberhaften Geschichte mit dem Titel 'Der schönste Edelstein'. Die fiktive Reise hat Kathrin Beddig initiiert. Sie liest die von ihr bearbeitete Kurzgeschichte in der Gemeindebücherei in Söllingen vor und bereichert sie mit verschiedenen Instrumenten. Im Wald lebt Lula, die Frühlingselfe. Einen Baum haben sich Frösche, Kaninchen und Schmetterlinge zur Bleibe gewählt. Der Prinz erzählt ihnen die abenteuerliche Geschichte, die ihn zum Seekönig, zur Waldhexe Teklara und zum Feuerzwerg führte. Dort bekommt er einen blauen, einen grünen und einen roten Edelstein. Die Entscheidung aber, welches der schönste Edelstein ist, fällt schwer. Auch die Kinder sind unschlüssig. Man einigt sich darauf, die drei Steine mit dem sanften Blau, dem weichem Grün und dem kräftigem Rot zu verschmelzen. Bisher haben der Block mit Papier, die Tinte und die Walnüsse als Gabe für die Waldhexe, den Seekönig und den Feuerzwerg wertvolle Hilfsdienste geleistet. Auch der Sonnenelf, dem schließlich der schönste Edelstein gelingt, kann beschenkt werden und erhält die Schreibfeder. Prinzessin Jaseminka ist überglücklich. Bei der Hochzeit schmückt der dreifarbige Edelstein ihr Haar. Die weite Reise ist zu Ende. Alle Waldtiere tanzen, während die Kinder mit den Händen und dem Lied 'Vorbei, vorbei, vorbei, das Märchen ist vorbei' auf den Lippen sich freudig daran beteiligen. Zuvor bereits durften die Kleinen quaken wie die Frösche, flattern wie die Schmetterlinge und mit den Füßen hoppeln wie die Kaninchen. Dazu läuteten vom Percussion imitiert Glockenblumen und Schneeglöckchen, während das Geräusch von Wassertropfen eine Trommel übernahm.

Text und Foto: Emil Ehrler





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