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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Do. 22.03.12 , gültig bis Mi. 28.03.12

Im Bürgerhaus gab es "Die Geometrie des Todes"

Autorenlesung mit Dr. Ulrich Schöpf

Im Bürgerhaus in Söllingen gab es schon viele Leseabende. Meistens haben dabei die Autoren Kostproben aus ihrem jüngsten Werk gegeben. Aus dieser normalen Abfolge scherte Dr. Ulrich Schöpf aus. Für den gebürtigen Rheinländer ist Nordbaden zur Wahlheimat geworden. Der Beruf brachte den promovierten Chemiker in den Kraichgau. Nur wenige Monate ist sein erstes Buch im Paperbackformat mit dem Titel 'Die Geometrie des Todes' alt. Nun gilt es, das Werk, einen Thriller, vorzustellen. Doch dabei bleibt es nicht. Ulrich Schöpf hat bereits von Jugend an zur Feder gegriffen. Er hat Erlebnisse seiner Kindheit zu Papier gebracht. Als offiziellen Start zum Schreiben benennt er den ersten Liebesbrief. Da war er 18 Jahre alt. Inzwischen sind seither 37 Frühlinge vergangen und auch das Gesamtwerk des Hobbyschriftstellers Ulrich Schöpf ist gewachsen Von den Anfängen, gesammelt in einem Bändchen mit Gedichten und Kurzgeschichten, als Gedankenpioniere betitelt, erzählt und liest er. Es sind auch bislang unveröffentlichte Texte dabei. Er sei einfach nicht der nach vorne stürmende Autor, eher schüchtern und zurückhaltend, sagt er. Beweis dafür sind zwei Sachbücher, die hinzu kamen und auch die firmierte Ulrich Schöpf mit einem Pseudonym. Für 'Die Geometrie des Todes' hat er zweieinhalb Jahre recherchiert. Auch sollte das Buch nicht im Selbstverlag erscheinen, sofern dies gewollt ist, bemerkte Schöpf lächelnd. Gleich die erste Adresse, der Verlag RegionalKultur vor seiner Haustür, gab ihm die erhoffte Zusage. Nun liegt auf 167 Seiten, unterteilt in 27 Kapitel, eine Story vor, die vieles verspricht und hält. Es sei ein Krimi, aber keiner der Art, in dem sich die Blutspur wie ein roter Faden durch die Seiten zieht. Stattdessen wird der Spannungsbogen von fröhlichen Passagen getragen. Eine so gestaltete Dramaturgie scheint anzukommen, lässt Schöpf durchblicken. Die bisherigen Verkaufszahlen sind über Erwarten gut. 'Ich habe das wohl richtig gemacht' freut er sich und pickt als Leseprobe das lustigste' Kapitel seines Thrillers heraus.

Die Geschehnisse, in deren Mittelpunkt zwei Freundinnen stehen, spielen sich an verschiedenen Orten des Kraichgaus ab. Ulrich Schöpf gelingt ein Geflecht aus alten Mythen, zeitloser Habgier und modernen Beziehungsproblemen. Auch mit Mystik wird der Leser wiederholt konfrontiert. Über deren Hintergründe, bezogen auf die Story, tauschte sich der Autor am Ende des Leseabends, der in Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung Pfinztal und Buchhandlung Lesezeichen initiiert wurde, aus.

'Die Geometrie des Todes', ein Kraichgau-Krimi von Dr. Ulrich Schöpf, ist im Verlag RegionalKultur erschienen (ISBN 978-3-89735-715-0)

Text und Foto: Emil Ehrler





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