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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 02.02.12 , gültig bis Mi. 08.02.12

Wasserrohrbruch in Gebäuden des Bildungszentrums Pfinztal

... und einen Wasserstand von 5 cm, so lautete die Meldung der Feuerwehrleitstelle am vergangenen Sonntag, gegen 17.41 Uhr. Beim Eintreffen der Abt. Berghausen der Freiwilligen Feuerwehr Pfinztal an der Einsatzstelle wurde die folgende Lage angetroffen: Der kleine, untere Schulhof (entlang der Gartenschule) stand bereits ca. 5 bis 10 cm hoch unter Wasser. Das Wasser drang bereits durch die Türen in die unteren Räume der Gartenschule ein und der Wasserstand war steigend. Mit Tauch- und Schmutzwasserpumpen wurde schnell begonnen, das Wasser des Schulhofes abzupumpen, ein Wassersauger sollte im Gebäude das eindringende Wasser aufnehmen. Die Situation machte es erforderlich, dass Abteilungskommandant Thomas Bauer über die Feuerwehrleitstelle das Alarmstichwort erhöhen ließ und dies bedeutete für die Abteilung Berghausen nun den Vollalarm. Mit den weiteren Kräften wurde ein zusätzlicher Wassersauger und weitere Tauchpumpen eingesetzt, die jedoch nicht verhindern konnten, dass nun das Wasser auch in die unteren Technikräume der Parkschule eindrang. Eine Alarmierung der Abteilung Wöschbach wurde jetzt ausgelöst. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wöschbach  trafen mit weiteren Wassersaugern und Tauchpumpen ein und unterstützten die Abteilung Berghausen. Der diensthabende Wassermeister der Gemeinde Pfinztal stellte im Bereich des Bildungszentrums das Wasser ab. Eine Spezialfirma wurde zur Ortung des angenommenen Wasserrohrbruches angefordert. Nachdem dann weitgehend ein Wasserrohrbruch ausgeschlossen werden konnte, wurden Bürgermeister Heinz E. Roser, Ortsbaumeister Günter Knobloch, Jens Münch vom Bauamt und Gerhard Scholz vom Bauhof der Gemeinde über die Sachlage informiert und fanden sich vor Ort ein. Das Team der Gemeinde kontrollierte zusammen mit der Feuerwehr nun alle infrage kommenden Regenwasserkanäle, aber die Ursache des Wassereinbruchs in die Schulgebäude konnte nicht ermittelt werden. Fest stand zu diesem Zeitpunkt nur, dass es offensichtlich einen Rückstau im Kanalsystem gab und dieser konnte eingegrenzt werden. Die Feuerwehrleitstelle bemühte sich, eine Spezialfirma zur Reinigung des Kanalsystems am Sonntagabend zu ermitteln. Nach dem Eintreffen der erforderlichen Technik erfolgte die Spülung des Kanals. Es zeigt sich, dass eine kleine Ursache eine sehr große Wirkung hatte: Ein Plastikeimer, der sich im Kanal verkeilte, verursachte den Rückstau und damit den Sachschaden. Nach Entfernung des Eimers sank der Wasserspiegel im Kanalsystem sofort. Einsatzende für die rund 30 Feuerwehrleute und 6 Fahrzeuge war gegen 3 Uhr morgens.
 
Bürgermeister Roser dankte den Feuerwehrleuten und allen Helfern für den vorbildlichen Einsatz bei Kälte, Nacht und Nässe!

Text: Gemeinde/Fotos: Feuerwehr





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