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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 17.11.11 , gültig bis Mi. 23.11.11

"Am Projekt „Frieden“ muss festgehalten werden"

Mit Kranzniederlegung wurde der Opfer von Kriegen und Gewalt gedacht

In Söllingen gedenkt man am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt. In der Michaelskirche beim Gottesdienst und danach auf dem Friedhof. Auf diese Weise möchten Kirchengemeinde, Ortsverwaltung, der VdK Ortsverband Pfinztal sowie die Ortsgruppe des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge möglichst vielen die Anwesenheit ermöglichen. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt, denn die Teilnehmerzahl ist jedes Mal sehr groß. Gedenken ist wichtig, sagte Ortsvorsteher Tilo Reeb, es gehöre zur Geschichte und Identität eines jeden Volkes rund um den Globus. Auch 66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs habe dieser noch heute einen langen Schatten. An die unvorstellbaren Zahlen an Toten erinnerte Christian Mittelstraß, wobei das kollektive Nachdenken immer noch von großer Trauer geprägt ist. Die Gegenwart jedoch gibt aus deutscher Sicht Anlass zu erfreulichen Erfahrungen, fügte der Ortsbeauftragte des Volksbunds deutsche Kriegsgräberfürsorge hinzu. Als Sinn des Volkstrauertags müsse daher gelten 'am Projekt des Friedens und der Versöhnung unter den Völkern festzuhalten und weiterzubauen'. Die Feier in der Kirche gestalteten der Männerchor des Männergesangverein und Frauenchor Söllingen mit, während auf dem Friedhof der Posaunenchor Söllingen musizierte. Am Ehrenmal wurde ein Kranz niedergelegt. Dabei stellten Gemeindepfarrer Norbert Gantert, Christian Mittelstraß und Tilo Reeb ihre Gedanken unter die Überschrift 'Vater vergib - unsere Verantwortung gilt dem Frieden'.

Text und Foto: Emil Ehrler





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