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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 22.09.11 , gültig bis Mi. 28.09.11

Nicola Enke-Kupffer neue Pfarrerin für Berghausen und Wöschbach

'Vertrauenswürdig will ich sein, versuchen wir es doch gemeinsam'

Freude und Dank ist den Bewohnern der Pfinztaler Ortsteile Berghausen und Wöschbach, aber auch den übrigen Bürgern der Gemeinde anzumerken. Im Besonderen aber sind die 4.500 evangelischen Christen der Doppelgemeinde Berghausen-Wöschbach froh gestimmt: Mit Nicola Enke-Kupffer hat man eine neue Seelsorgerin. Eine nahezu dreijährige Vakanzzeit ist damit beendet. Die 54-Jährige, die aus Baden-Baden stammt, war zuletzt 14 Jahre in Donaueschingen tätig. Mit Berghausen/Wöschbach übernimmt die Mutter von vier Kindern eine Kirchengemeinde, die zu den zehn größten in der badischen Landeskirche zählt. In der 750 Jahre alten Berghausener Martinsgemeinde sind die Namen und Amtszeiten aller seit 1578 im Pfinztaldorf tätigen Pfarrer nahezu lückenlos bekannt. In der Reihe dieser nunmehr 35 Personen ist Nicola Enke-Kupffer die erste Frau. Der Festgottesdienst zur Amtseinführung war ein Ereignis, das sich viele nicht entgehen lassen wollten. Voll besetzt war die Martinskirche und zahlreich die Mitwirkenden der Kirchengemeinde, wie der Flötenkreis, der Kirchenchor, das Streichorchester und Organist Johannes Feulner. 'Vertrauenswürdig will ich sein, versuchen wir es doch gemeinsam', mit dem Schlusssatz ihrer Predigt gab Nicola Enke-Kupffer die große Richtung vor. Überhaupt wurden der Theologin, insbesondere beim sich anschließenden Empfang im Gemeindezentrum, viele Wünsche nach guter Zusammenarbeit überbracht. Präsente, verbunden mit der Hoffnung auf einen gesegneten Dienst, der nach vielfach gehörter Meinung bis zum Ruhestand in gut 13 Jahren andauern soll, brachte das vielstimmige 'herzlich willkommen' zum Ausdruck. Bereitschaft zur Zusammenarbeit war aus den Grußworten von Albert Vetter, dem Pfarrer der Katholischen Seelsorgeeinheit Pfinztal, Schuldekan Rainer Starck, Friedbert Jordan, dem geschäftsführenden Rektor der Pfinztaler Schulen, Siegfried Metzger und Eberhard Wanner als Vertreter von Liebenzeller Gemeinschaft, EC- Jugendarbeit und CVJM sowie Ortsvorsteher Harald Becker namens der über 50 Vereine in Berghausen und Wöschbach herauszuhören. Bürgermeister Heinz E. Roser begrüßte Nicola Enke-Kupffer und ihre Familie in Pfinztal. „Sie werden auf offene, sympathische Menschen treffen, die in einer harmonischen und schönen Landschaft leben. Kirchliches und öffentliches Leben sollen im Dialog miteinander bleiben, um Neues zu wagen und traditionelle Werte zu erhalten“, so der Bürgermeister. Mit 'einem weinenden Auge' war eine Abordnung aus Donaueschingen nach Berghausen gekommen und sagte voraus: 'Berghausen-Wöschbach wird eine Pfarrerin bekommen, die sich sehr kreativ einbringen kann, um gemeinsam neue Ziele zu entdecken'. Just am Gedenktag für die Dienerinnen im geistlichen Amt fand die Einführung von Nicola Enke-Kupffer statt. Nach dem Abschied von Amtsvorgänger Bernhard Würfel im Oktober 2008 war der Weg der Vakanz lang. Gott aber habe geführt und viel Kraft gegeben, sagte Vakanzverwalter Hans-Dieter Köser. Viele Gemeindeglieder hätten vielfältiges Engagement gezeigt, was zur Unterstützung der neuen Pfarrerin auch so bleiben möge geleitet. Als Vorsitzender des Kirchengemeinderates bestätigte Wolfgang Bilkenroth die Meinung vieler mit 'Auf diesen Tag haben wir lange gewartet, war doch die pfarrerlose Zeit eine gefühlte Ewigkeit'. Die Berufung mittels Urkunde überreichte Paul Gromer, der Dekan des Kirchenbezirks Alb-Pfinz, an Nicola Enke-Kupffer. Bei der feierlichen Handlung assistierten Kirchenrätin Marlene Bender und die Kirchenältesten der Doppelgemeinde.

Text und Foto: Emil Ehrler





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