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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 22.09.11 , gültig bis Mi. 28.09.11

Ein Erbe und viel ehrenamtliches Engagement verhalfen zu neuem Therapiegarten

Vorzeigeprojekt im Seniorenzentrum Haus Edelberg in Berghausen

Ein Gemeinschaftswerk hat dem Seniorenzentrum Haus Edelberg in Berghausen zu einem Therapiegarten verholfen. Im Miteinander von Unternehmensgruppe und der Gemeinde Pfinztal, dazu viel ehrenamtlichem Engagement, ist ein Vorzeigeprojekt zustande gekommen. Rund 300 Quadratmeter groß ist die neu gestaltete Fläche für Heimbewohner mit demenziellen Einschränkungen. Dass in Anbetracht leerer Kassen das lang gehegte Vorhaben verwirklicht werden konnte, ist Wilhelm Walther aus Berghausen zu verdanken. Der langjährige Mitarbeiter der Gemeinde Pfinztal verstarb im vergangenen Jahr und bedachte in seinem Erbe seinen Heimatort. Mit diesem Geld konnte das Vorhaben umgesetzt werden. Seit Beginn des vergangenen Jahres verfügt das Seniorenzentrum Haus Edelberg über einen sogenannten behüteten Wohnbereich mit 24 Plätzen. Ein Therapiegarten kam nun hinzu, den Wolfgang Oberle als Bereicherung für Sinne und Seele bewertete. Die vielen Pflanzen des neuen Gartens werden den Besuchern gut tun, fügte der Leiter des Seniorenzentrums hinzu. Bereits im Vorjahr haben die Planungen begonnen, blickte Bürgermeister Heinz E. Roser zurück. Im Frühjahr fingen die Arbeiten an der neuen Außenanlage an, die sich nach Westen an den Pflegebereich in Richtung Klammweg anschließt. Der verwirklichte Therapiegarten ist für Schultes Roser eine Teamleistung, die es in dieser Form in der Gemeinde noch nicht gab. Als Projektleiter und anpackender Mithelfer konnte Rolf Löffel, Gärtnermeister im Ruhestand, gewonnen werden. Auch die ebenfalls ehrenamtlich tätigen Personen des Fördervereins vom Seniorenzentrum mit Anita Reger an der Spitze und die tatkräftige Unterstützung durch Anneliese Elsenbusch blieben nicht unerwähnt. Grünes Licht gab die Gemeindeverwaltung zur Mithilfe von Ines Schrimm von der Gärtnergruppe, zuständig für die gepflanzte Flora sowie die Ausschmückung mit dekorativen Accessoires. Handwerkliches Geschick zeigten Thomas Karcher und Michael Mittel vom Team der Pfinztaler Forstwirte. Beide bauten eine Laube und fertigten dazu die rustikale Möblierung. An zentraler Stelle im Therapiegarten hat die Hommage an Wilhelm Walther ihren Platz gefunden. Die bunte Holzfigur zeigt Wilhelm Walther mit dem goldenen Besen der Gemeinde und Katze 'Peterle' zu seinen Füßen und wurde vom örtlichen Künstler Pavel Miguel geschaffen. Die Eröffnung im großen Kreis nutzte auch Dirk Lorscheider um zu danken. Der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Haus Edelberg zog in seinen Worten symbolisch den Hut vor soviel bürgerlichem Engagement. Den Therapiegarten bezeichnete Lorscheider als ein Stück gesicherte Freiheit, den die Einzäunung garantiere, zugleich aber auch als Ort für alle. Bewohner und Gäste strahlten mit der Sonne um die Wette, während Norbert Schrembs (Akkordeon und Gesang) mit Oldies als Wunschmelodien unterhielt und man zudem gemeinsame Lieder anstimmte.

Text und Foto: Emil Ehrler





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