Gemeinde Pfinztal · Hauptstr. 70 · D-76327 Pfinztal · Tel. 07240 62-0 · Fax 07240 62-199 · info@pfinztal.de · www.pfinztal.de

A+   Vollversion   Light-Version   Hilfe


Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 21.07.11 , gültig bis Mi. 27.07.11

Skaterplatz auf Initiative der Jugendlichen neu möbliert

Neue Skateranlage beim Kinder- und Jugendhaus wird von den Jugendlichen freudig angenommen

Die Skateranlage der Gemeinde Pfinztal in Berghausen unmittelbar neben dem Kinder- und Jugendhaus der Gemeinde wurde neu möbliert. Das gut 300 Quadratmeter große Areal an der Lehmgrubenstraße erfüllt damit wieder alle Anforderungen. Die Kosten für die neuen Aufbauten, geliefert und montiert von einer Spezialfirma aus Bayern, betragen 25.000 Euro. Das Bauamt der Gemeinde hatte geplant, Fachgremien und Gemeinderat hatten dem Vorhaben zugestimmt. Angestoßen wurde die Sanierung von Jugendlichen unter Anleitung von Hanno Osterlow, dem mobilen Sozialarbeiter der Gemeinde Pfinztal. Bei der offiziellen Übergabe des neuen Skaterplatzes machte Bürgermeister Heinz E. Roser nur wenige Worte, lobte aber ausdrücklich die mutige und couragierte Vorgehensweise der Jugendlichen, sich mit ihrem Wunsch an die Kommunalpolitik zu wenden. Ein Septett der Skater-Freaks zeigte den vielen Gästen, darunter Gemeinde- und Ortschaftsräte, welche Kunststücke nun mit Skateboard und BMX-Rad wieder möglich sind. Die Geräte auf der bisherigen Skateranlage in Pfinztal waren in die Jahre gekommen. Einem wichtigen Treffpunkt für die Jugendlichen drohte das Aus. Erster Ansprechpartner für die Heranwachsenden war Hanno Osterlow in seiner Funktion als Streetworker. Osterlow wusste um die Wichtigkeit der Adresse für den Freizeitsport, der quasi das sportliches Äquivalent eines risikoreiches Verhaltens darstellt. Der Skaterplatz, so Osterlow, ist Sozial- und Lebensraum für Jugendliche bis zu 20 Jahren. Entsprach es bisher bereits seiner Vorgehensweise, die Jungen und Mädchen mit jugendnahen Themen für die Politik und Kommunalpolitik zu sensibilisieren, gab nun der marode Skaterplatz von alleine die Richtung vor. Eifer und Engagement hätten daraufhin die Jugendlichen gezeigt und die Wichtigkeit einer Renovierung der Skateranlage mit einer Unterschriftenaktion zum Ausdruck gebracht, informierte Osterlow. Über 100 Unterschriften brachte man zusammen und übergab die Liste im Rathaus. Auch versprach man in einem gesonderten Schreiben die Mithilfe bei der Instandhaltung des Platzes sowie einen pfleglichen Umgang mit den Geräten. Auf dem Skaterplatz stehen nun sechs Geräte mit Namen wie 'Double-Trick-Box', '3-er-Fun-Box', 'Two-Level-Quarters', 'King-Rail', 'Half-Pipe' und 'Curb-Box'. Ihre Freude über die neuen Möglichkeiten zeigten die acht- bis elfjährigen Cosmo, Felix, Frederik, Jan und Max auf ihren Skateboards. Mitunter artistisch und gewagt waren die Künste die Gabriel und Tobias auf ihren BMX-Rädern ablieferten.

Text und Foto: Emil Ehrler





Zurück